Nochmal ganz kurz das Organisatorische: alle Kinder haben in ihrem Fach ein Handtuch, auf das sie sich während des Yogas legen können. Tische und Stühle werden zur Seite geschoben, alle suchen sich einen Platz und schon kann es losgehen:

1. Wir sitzen im Schneidersitz und begrüßen uns mit einer Verbeugung. Die Hände sind vor der Brust verschränkt.

2. Einstimmungs- und Aufwärmphase:

  • Wir führen ein paar Aufwärmübungen durch. Zum Beispiel heben wir die Arme über den Kopf, atmen dabei durch die Nase ein, halten die Luft kurz an und atmen dann durch den Mund wieder aus. Dabei gehen die Arme langsam wieder runter.
  • Die Partnermassage ist ein beliebter Anfang: die Kinder sitzen hintereinander, jeweils zu zweit und der hintere Partner führt zu meiner Erzählung Bewegungen auf dem Rücken des Vordermanns aus. Ich erzähle dazu spontan eine kleine Wettergeschichte, die von wärmenden Sonnenstrahlen über leichten Nieselregen bis hin zu Hagel und Wind alles beinhaltet.

3. Yoga-Übungen:

Hier gibt es zahlreiche Übungen. Das Schöne am Kinderyoga ist, dass viele Übungen mit bestimmten Tieren assoziiert werden können. Dadurch wird die Fantasie der Kinder angeregt und sie können sich so richtig schön und mit Begeisterung in das Tier hineinversetzen. Gerne machen sie dann auch die entsprechenden Laute dazu. Zum Beispiel stehen wir im Vierfüsslerstand und machen eine Katze nach, die den Buckel erstmal rund macht, dann durchdrückt, schnurrt, etc. Die rollt sich auch mal ganz eng zusammen. Oder wir sind ein Gorilla, der mit gegrätschten Beinen dasteht, aufrecht und stolz, und sich mit den Fäusten auf die Brust trommelt und dabei brüllt.

Eine wirklich tolle Ideen-Sammlung rund um das Kinder-Yoga bietet auch die Seite “spielen-lernen-bewegen“.

4. Entspannung und Abschluss:

Zum Schluss knien wir uns alle entspannt hin, machen uns ganz klein und legen die Stirn auf den Boden. Besonders bei der Aufwärmphase als auch bei der Entspannungsphase ist mir wichtig, dass alle leise sind. Die Kinder achten jetzt auf ihre Atmung und auf die Geräusche rundherum. Dann denken sie an Menschen, die ihnen wichtig sind und schicken gute Wünsche in die Welt. Das ist unser Abschlussritual.

photo credit: Yoga III via photopin (license)

20 Minuten Yoga: ein Vorschlag
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