Rückblickend möchte ich euch ein Fundstück vorstellen, das mir eine Kollegin für die Adventszeit empfohlen hatte. Wie jedes Jahr rauchten unsere Köpfe im Lehrerzimmer über der Frage, ob wir für unsere Klassen einen Adventskalender gestalten sollten und wenn ja, was dieser beinhalten konnte. Äußerst beliebt war die Idee von 24 Papierröllchen, die alle zusammen eine schöne Weihnachtsgeschichte oder ein Märchen erzählten. Hierbei kann man nach Belieben und Lesekompetenz der Schüler selbst vorlesen oder die Kinder vorlesen lassen. Schön und gut – beides schien mir nicht die richtige Wahl, da ich entweder a) schnell meine Stimme verlieren würde oder b) ungeduldig auf meinem Stuhl rumrutschen würde, während einer der schlechteren Leser vor sich hin stotterte. Und ich hatte mir kürzlich in düsterer Erinnerung an mein Studienseminar “Sprecherziehung” vorgenommen, meine Stimme wo es nur geht zu schonen.

Da kam die rettende Idee meiner Kollegin: drei wunderbare CDs mit 24 Weihnachtsgeschichten: “24 Geschichten für die Weihnachtszeit: ein Adventskalenderhörbuch” vom Lübbe Verlag:

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In jeweils max. 5 Minuten werden lustige und besinnliche Geschichten rund um Weihnachten vorgelesen. Meine Zweitklässler konnten es Tag für Tag kaum erwarten, die Geschichte des Tages zu hören. Zudem boten die Geschichten schöne Sprech- und Schreibanlässe, die man an das Hören anschließen konnte. Die Geschichten wären meiner Meinung nach auch schon für Erstklässler und genauso gut für Drittklässler geeignet. Viertklässler könnten sie bereits etwas zu kindisch finden.

Zusätzlich zur “Gechichte des Tages” hatte ich einen kleinen Adventskalender gebastelt, der aus Gutscheinen für lustige und besondere Kleinigkeiten bestand, wie zum Beispiel “Du darfst heute sitzen, wo du möchtest.” oder “Suche dir einen neuen Namen aus, wir nennen dich heute alle so.” Diesen wunderbaren Adventskalender hat in diesem Jahr das Zaubereinmaleins bereitgestellt – danke dafür! Er kam sehr gut an. Im Vorhinein hatte ich Nummernkärtchen verteilt, die die Kinder dann in ihren Mäppchen aufbewahrten. So war von vorne herein klar, welches Kind an welchem Tag an der Reihe war.

 

Alle Jahre wieder: Adventskalender ja oder nein?
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