Erzählrunde mit einer Eieruhr? Ein Klassentier als Erzählsignal? Kugellager? Chatpoints? Das sind einige der vielen Möglichkeiten, einen Erzählkreis durchzuführen.

Hier soll eine andere Art vorgestellt werden. Wer allerdings gerne nochmal nachlesen möchte, was die oben genannten Methoden konkret bezeichnen, der klickt bitte hier.

Vor Monaten hat auf meinen allgemeinen Beitrag zum montaglichen Erzählkreis eine Leserin eine Idee gepostet, die mir neu war, die ich aber ganz toll fand. Ich habe sie ein bisschen für mich umgemodelt und setze sie seither ein.

Dazu stellen wir uns alle im Kreis auf und singen zunächst ein “Guten Morgen”-Lied. Anschließend nenne ich laut eine Aussage. Diejenigen, auf die die Aussage zutrifft, gehen anschließend einen Schritt in den Kreis hinein. Wer von denjenigen dann noch etwas dazu sagen möchte, darf sich melden. Es muss aber auch niemand etwas sagen, man kann auch nur beobachten. Alle gehen danach wieder in den Außenkreis zurück und ich nenne die nächste Aussage. Das sind dann Aussagen wie zum Beispiel:

  • Ich habe dieses Wochenende mit meinem Bruder oder meiner Schwester gespielt.
  • Ich habe längere Zeit etwas alleine gemacht.
  • Mir hat jemand eine Freude gemacht.
  • Ich habe jemandem eine Freude gemacht.
  • Ich habe etwas getan, das ich zuvor noch nie getan habe.
  • Ich habe einmal so richtig ausgeschlafen.

Andere Wochenbeginne, die ich regelmäßig einsetze, sind die Chatpoints in den 4 Ecken, sowie den “regulären” Erzählkreis, den Erzählkreis mit Satzanfängen und das Kugellager.

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