Gestern haben wir unsere Betten – auch das Gitterbett des kleinen Sohnemanns – zu einem Familienbett zusammengestellt. Denn der kleine Knirps kuschelt gern. Na gut, zugegeben, auch die Mami genießt die Nähe ;-)

Während er die erste Hälfte der Nacht noch in seinem Bettchen verbringt, rutscht er in den Morgenstunden wie ein Magnet immer näher an mich heran. Und wenn ich ihn dann am Morgen quietschen höre und er mich immer wieder mit Kopf, Armen und Beinen traktiert, weiß ich, dass die Nacht vorbei ist.

Ich drehe mich zu ihm um. Von unten schauen mich riesige, dunkelblaue Augen an, das Gesicht ernst. Er sucht meinen Blick und nach einer kurzen Sekunde bricht sein ganzes hübsches Gesicht in ein breites Lachen aus. Seine Augen strahlen. Er hält den Blick, sucht in meinen Augen und in meinem Gesicht nach einer Reaktion (natürlich lächele ich zurück), spitzt immer wieder den Mund und lacht erneut. Sein Blick geht wieder nach unten, sucht dann wieder den meinen und hält ihn. Lacht. Strahlt. Dieses Spiel können wir ewig so weitermachen!

Noch nie zuvor hat mir ein Mensch so lange und so intensiv in die Augen geschaut, und mich dann angestrahlt, als gäbe es nichts Schöneres auf der Welt. Was für ein wunderbares Gefühl! Was der kleine Mann dabei wohl denkt? Ich wünschte, ich wüsste es. So bleibt uns nur, uns gegenseitig anzuquietschen, miteinander zu “reden”, zu kuscheln, uns anzuschauen, anzulachen und diese kostbaren Momente am Morgen zu genießen.

 

BuntesKinderzimmer: Blickkontakt

2 Gedanken zu „BuntesKinderzimmer: Blickkontakt

  • 16. November 2017 um 16:29
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    Soooo soooo schön!!! Genieß die Zeit, liebe Diana!
    Lg Sabine

    Antworten
  • 16. November 2017 um 18:04
    Permalink

    Schööön! Ich erinnere mich genau! Das lässt manch anstrengende Nacht vergessen. Liebe Grüße, Steffi

    Antworten

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