Den folgenden Beitrag werden nur Lehrer verstehen können… alle anderen kommentieren bitte nicht ;-)

Aus persönlichen Gründen bin ich gezwungen, auf der Arbeit einen Gang runterzuschalten. Zumindest habe ich mir das vorgenommen, nachdem ich letzte Woche die Konsequenzen einer zu anstrengenden Arbeitswoche tragen musste.

Ich frage mich nur: wie ist das in der Schule überhaupt möglich?

Jeden Morgen stehe ich um Punkt 7 Uhr auf der Matte. Zu der Zeit wälzen sich viele andere Arbeitnehmer noch in ihren warmen Betten… (Ihr seht, allein dieses frühe Aufstehen macht mir oft schon zu Schaffen.) Ich fange also um 7 Uhr an und unterrichte 4×6 und 1×5 Stunden – tatsächlich, denn als GS-Lehrer hat man in BW ein Deputat von 28 Stunden, und eine AG wird nur zur Hälfte angerechnet. Das Ganze in vier verschiedenen Klassen (immerhin, das waren schon mal mehr!), sodass ich oft hin und herrenne. Auch zwischen zwei Gebäuden. Wir haben keine 5-Minuten-Pausen zum Wechseln, sodass man sich prinzipiell beamen müsste, um rechtzeitig an Ort und Stelle zu sein. Da ich jeden Tag eine Pausenaufsicht machen muss, bleibt mir also genau eine “Pause” am Tag. “Pause”, weil in der Zeit entweder Sekretärin, Chefs, Schüler oder Kollegen etwas von mir wollen oder ich noch schnell was richten muss.

So geht das Tag ein, Tag aus und am Nachmittag wundere ich mich regelmäßig, warum ich so müde bin.

Nun gut, nichtsdestotrotz muss ich langsamer machen, und so habe ich mir ein paar Dinge vorgenommen:

  • am Vorabend ein gesundes Frühstück zu richten, und dieses am nächsten Tag auch wirklich zu essen;
  • mir kurz Zeit zu nehmen, um zu essen, komme was wolle;
  • einfach mal in normaler Geschwindigkeit über die Flure zu gehen, anstatt ständig zu hetzen;
  • die Schüler ausgiebige Arbeiten selbständig erledigen zu lassen;
  • mich im Unterricht auch mal hinzusetzen;
  • jede Unterrichtsstunde möglichst etwas zu trinken;
  • möglichst wenig mit nach Hause zu nehmen;
  • noch mehr in der Schule vorarbeiten, wenn möglich;
  • nachmittags auch mal die Beine hochzulegen;
  • nicht erst nach der 6. Stunde das erste Mal aufs Klo zu gehen.

Die Nicht-Lehrer unter uns werden sich vielleicht über das ein oder andere wundern, alle anderen können das meiste sicher lebhaft nachvollziehen. Wie weit ich mit diesen Vorhaben komme, sei mal dahingestellt… aber ich tue mein Bestes!

Habt ihr noch Tipps oder persönliche Erfolgsrezepte für mich und andere Kollegen, dem Schulalltag gelegentlich das Tempo zu entziehen? Dann her damit!

Einen Gang runterschalten

24 Gedanken zu „Einen Gang runterschalten

  • 12. Februar 2017 um 8:05
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    Oh ja, das kann ich so gut nachvollziehen.
    Trinken während eines Arbeitstages? Die Wasserflasche steht auf dem Tisch- EXTRA ganz offensichtlich hingestellt: Vergessen – keine Zeit.
    Hinsetzen? Ähm wann? Wenn 30 Schüler differenziert, gelobt, geholfen, unterstützt etc. werden wollen: ebenfalls unmöglich.
    Klobesuch am Vormittag? Nein… einfach nein. Keine Zeit!

    Ja, es geht nehme ich an, den meisten so. Und nein, ich habe auch kein besseres Rezept :/ Essen tue ich, wenn die Kids auch essen. DAS ist feste Regel, da will ich auch nicht gestört werden – aber: auch hier korrigiere ich und/ oder bereite vor… jaja, auch das ist also nicht entspannend.

    Vielleicht müsste man mehr auf seinen Perfektionismus verzichten und mehr 0/8/15 Unterricht machen, aber das ist dennoch für mich schwer vorstellbar.

    Also: Ich habe keine Tipps… LEIDER!

    Pass auf dich auf!

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  • 12. Februar 2017 um 8:26
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    Ich kann dich sehr gut verstehen! Meine einzige Möglichkeit war, mein Deputat zu reduzieren. In meiner Schule gibt es durch den Ganztag nur 5 Stunden am VOrmittag. Also musste ich an zwei Nachmittagen in den Ganztag. Das hat mich sehr geschlaucht. Auch hatte ich kaum mehr Kraft für meine Familie. Ich habe dann auf 25 Stunden reduziert mit der Bitte, nur noch im VOrmittag eingesetzt zu werden. Das hilft ein wenig. Trotzdem kann ich mich in den meisten deiner Punkte auch wiederfinden.
    Ich wünsche dir, dass du es schaffst, einen Gang herunter zu schalten. Alles Gute,
    Danni

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  • 12. Februar 2017 um 8:28
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    Hallo liebe Diana,

    ein Erfolgsrezept habe ich leider auch nicht. Nicht umsonst wird der Lehrerberuf vom Stresspegel her mit Fluglotsen gleichgesetzt. Bis zu 5000 Entscheidungen pro Schulvormittag wollen getroffen werden (ich meine, die Zahl mal in einer Allensbach-Studie gelesen zu haben) und Pausen zur Regeneration hat man so gut wie keine. Arbeit delegieren kann man auch nicht. Stattdessen wird einem immer mehr aufgehalst, ohne irgendeinen Ausgleich in Form von weniger Kindern, mehr Vorbereitungszeit, Doppelbesetzungen (Stichworte Inklusion, Ganztag). Dazu kommt, dass die Arbeit schlecht bezahlt und unsicher ist (jedenfalls bei mir, bei älteren und noch verbeamteten Lehrern sieht das sicher anders aus).

    Es bleibt uns nur, zu akzeptieren, dass 80% an Leistung auch ausreichen. Eine Stunde am Tag kann auch mal stumpf aus dem Buch unterrichtet werden, es können mehr Lernwerkstätten mit Selbstkontrolle angeboten werden (bereitest du einmal vor und kannst du dann mehrfach nutzen, ggfls. mit kleinen Änderungen).

    Außerdem muss niemand permanent verfügbar sein. In deiner einzigen Pause am Tag kannst du ruhig auch mal die Tür hinter dir zumachen und auf zehn Minuten Ruhe bestehen. Muss der Chef halt warten. Und wenn du zur Toilette musst, dann geh! Vor/nach deiner Aufsicht, in deiner Pause. Nach Möglichkeit nicht im Unterricht, aber im Notfall auch das. Auch Lehrer sind nur Menschen. Kinder verstehen das.

    Ich glaube, dass es uns allen ähnlich geht. Wir haben nur eine unterschiedlich ausgeprägte Stressanfälligkeit und unterschiedliche Bewältigungsstrategien. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Ich glaube allerdings, dass es ein Balanceakt ist, der uns unser ganzes Berufsleben lang begleitet. Wichtig ist nur, dass man seine Leidenschaft nicht verliert und sich aufreibt und irgendwann resigniert oder gar in die Burnout-Falle läuft.

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  • 12. Februar 2017 um 8:36
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    Ja, das kenne ich nur zu gut. Und dabei unterrichte ich im Moment wegen Sohnemännchen “nur” 20 Stunden pro Woche…
    Was ich aber ziemlich konsequent durchziehe: Ich nehme (fast) nur noch Probearbeiten zum koreigieren mit nach Hause! Das spart das Schleppen – und was nicht da ist, kann auch nicht gemacht werden ;-) Viele andere Vorsätze (mind. einem Tag am WE nichts arbeiten, genug trinken, den Unterricht weiter im voraus fertig vorbereiten,…) schaffe ich oft einfach nicht dauerhaft umzusetzen…

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  • 12. Februar 2017 um 9:28
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    Puh, jede Zeile kann ich 100%ig nachvollziehen. Bei uns im Ganztag konnten wir den Stundenplan so gestalten, dass ein freier Tag bleibt. Und den brauch ich mehr als dringend. Wenn ich dann doch wegen Krankenstandsvertretung ran muss, hängt mir dieses Defizit bis zum Wochenende nach. Lösung weiß ich keine. Wenigstens das mit dem Trinken versuche ich in den Griff zu bekommen, weil ich sonst Sehstörungen bekomme, und dann geht gar nix mehr.

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  • 12. Februar 2017 um 9:28
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    Ich kann das , was so was von nachfühlen. Die gleichen Dinge habe ich mir auch vorgenommen- auch das mit dem Trinken und Klogang. Ich schaffe es nicht- das schlimme ist, es wird immer mehr. Hatte ich vor einem Jahr das Gefühl, da geht noch was durch Umstrukturierung , habe ich nun das Gefühl, die Decke ist zu kurz. Ich schaffe meine Aufgaben nicht mehr. Es ist unmenschlich, was ich leisten müsste.

    Ich versuche , das einfach zu akzeptieren, was mir schwer fällt. Stundenreduzierung bringt es nicht, also hoffe ich auf die nächste Klasse mit weniger Problemen. Ich bin halt keine Krake…..

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  • 12. Februar 2017 um 9:37
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    Ihr Lieben,
    ich bitte Euch sehr, diese von Euch beschriebenen Situationen direkt an unsere Kultusminsterin, Fr. Dr. Eisenmann, weiterzuleeiten. Schreibt Ihr, sofern Ihr noch irgendwann das Fünkchen Energie dafür aufbringen könnt, Briefe über den Ist-Stand. Es muss auch ihr immer wieder deutlich gemacht werden, wie sehr an der Grenze wir arbeiten. Die Stunden reduzieren, dmit wir es schaffen so zu arbeiten, wie wir es für richtig halten? Wie absurd ist das denn? Wir arbeiten mindestens 100% und bekommen dafür nur 75% des Gehaltes?! Nein, dies ist keine Kritik an uns Lehrerinnen (ich mache es selber so…, aber eigentlich ist es doch dämlich :-( ). Hier muss unserer obersten Dienstherrin immer wieder tausendfach deutlich gemacht werden, dass etwas im System nicht stimmt.
    Ich habe ihr vor Weihnachten geschrieben, nach ihrer Schelte an uns Grundschullehrern wegen der mangelnden Rechtschreibkenntnisse der 9. Klässler. Ich bekam Antwort von ihr, sie hatte recherchieren lassen, an welcher Schule ich bin und freute sich mir mitteilen zu können, dass an unserer Schule der Klassenteiler zwischen 17 (VKL) und 24 Kinder liege und wir so gut mit Stunden versorgt sein, dass wir – bei 420 Schüler – sogar noch 8 Stunden zur Förderung hätten. Dass uns zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Langzeiterkrankngen 26 Lehrerstunden ständig für den Pflichtunterricht fehlten, war kein Thema, aber das werde ich Frau Dr. Eisenmann auch weitergeben. Der normale, kurzfristige Lehrermangel aufgrund von Fortbildungen, Infekten, Grippe usw. spielte da noch gar keine Rolle. Da ich – aufgrund Erkrankung unserer Konrektorin – zur Zeit für den Vertretungsplan verantwortlich bin, weiß ich, welches Chaos an unserer Schule herrscht, wenn von 18 Klassen sechs Klassenlehrerinnen 1-2 Wochen krankgeschrieben sind, zudem noch FachlehrerInnen fehlen. Für den Rest heißt es Mehrarbeit, zusätzliche Aufsichten, Vertretungen, Mitführung von anderen Klassen, zusätzliche “aufgeteilte” Schülerinnen und Schüler. Viele Kolleginnen schleppen sich auch sehr angeschlagen in die Schule, da sich keiner mehr traut, krank zu werden. Das kann doch nicht gut sein!
    Daher tut uns allen den Gefallen und “bombadiert” Frau Dr. Eisenmann und die bildungsspolitischen Sprecher der Fraktionen mit Briefen, die die Realität schildern!
    Fr. Dr. Eisenmann, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Postfach 10 34 42, 70029 Stuttgart

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  • 12. Februar 2017 um 10:02
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    Jeder einzelne Satz könnte von mir sein. Allerdings habe ich schon vor einiger Zeit angefangen gegenzusteuern. Und es geht mit gsnz viel Disziplin. Inzwischen ist das Trinken jederzeit Gewohnheit. Ich renne nur noch mit Flasche oder Thermobecher durch die Gegend. Toilette gehe ich, wenn es sein muss, auch im Unterricht. Seither keine Blasenentzündung mehr …
    Auch mal Türschwellendidaktik … Läuft manchmal besser als perfekt geplanter Unterricht und entlastet, wenn man sich mal traut wirklich sehr. Die ersten Stunden so waren noch wegen der vorherigen Unruhe sehr anstrengend. Aber wenn man sich traut und es geht gut, dann entspannt man. Mir geht es besser, seit ich meinen Anspruch runtergeschraubt habe. Ich bin deshalb keine schlechte Lehrerin. Wegen eines NEIN reißt mir auch keiner mehr den Kopf ab. Und wenn ich krank bin, bin ich wirklich krank und zu Hause. Die Welt dreht sich ohne mich weiter. Diese Einsichten vertrete ich … Nicht immer gleich stark und vehement, aber es wird.
    Schritt für Schritt, man will/soll ja noch 20 Jahre arbeiten oder mehr … Und das soll nicht zum Alptraum werden.
    Alles Gute!

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  • 12. Februar 2017 um 10:17
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    Liebe Diana, ich denke, wir Lehrer können das alles so unterschreiben, leider! An mir zehrt auch besonders das frühe Aufstehen und ich habe mein Deputat für das nächste Jahr deshalb auch reduziert. Zwar trägt mein Mann die morgendliche Routine mit den Kindern an meinen frühen Tagen u. ich habe diesen Stress nicht, aber ich schaffe das auf Dauer so nicht.
    Wir haben 10min Frühstückszeit in der Klasse. Ich esse u. trinke dann immer mit den Kindern. Das bereite ich mir auch immer abends zu, damit ich auch sicher esse. Außerdem koche ich mir immer eine große Thermoskanne Tee für die Schule, habe meine Tasse auf dem Pult u. schenke mir immer direkt morgens Tee ein, damit ich trinke, sobald ich am Pult vorbeikomme. Und dann schenke ich direkt nach, denn kalt ist er sicher bis zur nächsten Trinkpause. So schaffe ich meist 1,5 l am Vormittag und ich merke sofort an meiner Stimme, wenn es zu wenig war. So “zwinge” ich mich auch auf die Toilette, da müssen auch die Kleinen dann durch und warten (oder auch die Eltern fürs Gespräch).
    Zum Glück habe ich ein tolles Jahrgangsteam u. wir bereiten arbeitsteilig vor, so dass es weniger wird – daran erfreue ich mich immer, wenn alles andere viel ist.
    Über die sonst überall vorgeschriebenen Pausen habe ich schon oft nachgedacht, das ist in der Schule aber echt schwierig. Denn ich wäre nicht bereit, jeden Tag eine Hohlstunde zu haben. Wobei ich mir für nächstes Schuljahr mindestens eine im Stundenplan wünschen werde.
    Ich hoffe, du findest einen guten Weg für dich, der Anfang ist ja schon getan! Liebe Grüße,Steffi

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  • 12. Februar 2017 um 10:22
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    Ach ja, nachmittags mache ich IMMER eine Pause und meine Kinder auch. Das ist für alle ein Muss, da herrscht strenges Regiment, hihi.

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  • 12. Februar 2017 um 10:52
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    Hallo,
    viele haben sich die ja schon angeschlossen. Mir geht es auch so und ich habe keine Familie. ICh frage mich immer, wie man das noch mit Kindern schafft…
    Ich versuch seit diesem Jahr (mein Neujahrsvorsatz): jeden Tag, wenn ich von der Arbeit komme 1 Stunde Pause, einen Tag am Wochenenede ohne Arbeit und der Freitagnachmittag dazu, eine festgesetzte Zeit am Nachmittag um mit den Vorbereitungen fertig zu werden. Es klappt nicht immer, aber ich habe festgestellt, dass der Unterricht nicht schlechter ist, wenn man einfach mal ein bisschen weniger über dem Ein oder Anderen knobelt….
    Ich bin jetzt erst seit vier Jahren fertige LEhrerin und möchte einfach nicht so schnell den den Spaß an der Arbeit verlieren. Immerhin muss ich noch sehr sehr lange durchhalten;)

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  • 12. Februar 2017 um 11:05
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    Oh Mann – sind wir eigentliche alle verrückt … ?
    Es tut so gut, von euch allen zu lesen, wie es mir selbst auch geht – und es macht mich sprachlos …
    Allen alles Gute!
    Kerstin

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  • 12. Februar 2017 um 11:31
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    Hallo,
    ja uns geht es allen gleich und ich komme auch oft an meine Grenzen, vor allem, weil ich meinen eigenen 3 Kindern nicht gerecht werde und auch schon reduziert habe! Ich kann da nur Katrin unterstützen, denn anscheinen haben wir keine Lobby und niemanden, den es kümmert wie es uns geht: Also bitte alle an unsere Kultusministerin schreiben!!!!

    Antworten
  • 12. Februar 2017 um 12:00
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    Ich war jetzt 3 Tage krank zuhause und trotzdem haben mich mehrere “dringende” Mails aus der Schule erreicht. Zum einen wollte die Sprachtherapeutin eines Kindes mit mir sprechen. Dann wollte die Lehrerin der Krankenhausschule eines Kindes (es ist seit 2 Wochen dort) ebenfalls unbedingt ein dringendes Gespräch. Sie sei am besten um 12 zu erreichen (ich versuchte es tatsächlich zwischen meinen Pausen im Bad, weil ich Margen-Darm hatte) aber um 12:23 war sie schon nicht mehr zu erreichen. Daraufhin habe ich dann die Mail von ihr, die von der Schule an mich weitergeleitet wurde, sie benötige alle Zeugnisse und Förderpläne des Kindes auch einfach ignoriert. Frag mich wirklich, was sich die Schule dabei gedacht hat. Die Zeugnisse liegen dort, nicht bei mir zuhause. Na ja, sind eben alle etwas überfordert.

    Ich habe vor einem Jahr an der Arbeitszeitstudie teilgenommen. Nicht weil ich glaubte, es könnte etwas bewirken, sondern, weil ich für mich einfach mal eine Zahl haben wollte. Dann habe ich mein Arbeitssoll hochgerechnet (ich habe nur eine 3/4-Stelle, bin somit also von 30 Stunden/Woche bei 30 Tagen Urlaub im Jahr ausgegangen) und habe wirklich mal jede Minute aufgeschrieben, die ich mit meiner Arbeit verbracht habe, angefangen vom Unterricht, über Vorbereitung (incl. Internetrecherche), Konferenzen und Dienstbesprechungen bis hin zu Elterngesprächen, Klassenfeiern am Nachmittag und Telefonaten die Schule betreffend von zuhause aus. Dabei bin ich in einem Jahr auf mehr als 400 Überstunden gekommen, die mir keiner bezahlt und die ich auch nicht abbummeln kann. Und das bei einer 3/4- Stelle. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie man eine ganze Stelle mit 28 Wochenstunden schaffen kann. Hut ab an alle, die das durchziehen (müssen).

    Wie auch immer: Seit dem habe ich etwas runtergefahren. Mich plagt nicht mehr das schlechte Gewissen (jedenfalls nicht mehr so sehr), wenn ich mal unvorbereitet in den Unterricht gehen muss. Für die Schüler finde ich es nicht so toll, sie haben dann definitiv weniger Lust am Lernen (und Freude ist in meinen Augen eine Grundvoraussetzung um nachhaltig lernen zu können), aber es lässt sich nicht ändern, wenn man verhindern will, nach ein paar Jahren völlig durch zu sein.

    Bei allem Stress möchte ich aber noch hinzufügen, dass es in meinen Augen trotzdem der beste Job ever ist (und ich habe schon einige ausprobiert). Ich kann nur nicht sagen, wie lange man den durchhalten kann, wenn man ihn gut machen möchte. Es kommt schon oft vor, dass ich schon Wochen vor den Ferien auf die unterrichtsfreien Tage geifere. Meist allerdings nicht, um zu entspannen, sondern um mehr oder weniger in Ruhe einen Teil meines Unterrichts für die Zeit nach den Ferien vorzubereiten. Wenn ich mal irgendwann nicht mehr in der Schule arbeiten kann oder darf, müsste ich mir wohl tatsächlich ein Hobby suchen.

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  • 12. Februar 2017 um 12:06
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    Und dass du es dann noch schaffst deinen Blog zu betreiben…. einfach toll. Ich ziehe meinen Hut vor dir und bin dir sehr dankbar, dass du deine schönen Ideen auch noch mit uns teilst. Vor vier Jahren war ich an einer Schule, die jahrgangsübergreifend gearbeitet hat und durch ihre besondere Rhythmisierung einen sehr entspannten Vormittag hatte, u.a. mit einer halbstündigen Pause, zu der allerdings auch 10 min. gemeinsames Frühstück im Klassenraum gehörte. Es wurde auch versucht in dem ersten Doppelstundenblock Lehrerwechsel zu verhindern. Vielleicht solltet ihr einfach mal über eine andere Gestaltung des vormittags nachdenken, weg vom 45min. Rhythmus, kein Klingeln zwischen den Stunden etc. Das bedeutet natürlich einen langen Vorlauf, Kolleginnen, die mitziehen, ebenso Schulleitung und Derzenent. Es hat sich aber gelohnt. Im Vergleich zu der Schule, an der ich jetzt bin, war der Vormittag weitaus entspannter. Und zu guter letzt gab es die Regel: wer in der Pause nicht angesprochen werden wollte, hat es auch gesagt und niemand war “böse”. Es ging halt anders nicht mehr. Dazu gehört allerdings viel Durchhaltevermögen. Dieses und viel Freude an deinem/unserem Beruf wünsche ich dir weiterhin. Lieben Gruß aus Niedersachsen

    Antworten
  • 12. Februar 2017 um 12:11
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    Hallo, alle zusammen,
    ja genauso sieht es aus und dass in ganz Deutschland. Ich arbeite in Sachsen- Anhalt und zwar als pädagosche Mitarbeiterin. Das heißt, ich soll eigentlich als 2. Pädagoge im Unterricht dabei sein oder einzelne Kinder fördern. Aber wie fragte mich neulich ein Schüler: “Was heißt eigentlich- einentlich?” Im Normalfall bin ich die billige Unterichtsvertretung. Also 7.15 Uhr Einlass, dann 1. Stunde – 1. Klasse, 2. Stunde- 4. Klasse, 3. Stunde- eine 1. und eine 3. Klasse betreuen, dann Pausenaufsicht- und so geht es weiter bis ca. 14.00 Uhr, denn ich habe 32 Stunden zu leisten. So habe ich mir angewöhnt die Trinkflasche immer mitzunehmen, Frühstück bei den Kindern (wir haben die Frühstückszeit auf 15 Minuten verlängert), aber alle Kinder essen am Tisch und ich eben auch, so dass ich auch”in Ruhe” essen kann und da findet nichts anderes statt(keine Fragen, nicht schmusen, usw,). Das mit der Toilette kann ich auch noch nicht besser. Aber freitags Nachmittag gibt es keine Schule, auch der Computer bleibt aus. Genau so der Sonntag Nachmittag. Außerdem sind Schultasche, Frühstück und Anziehsachen griffbereit. Ich schlafe in der Nacht zu Montag immer schlecht und so beginnt der Montag früh( ca.5 Uhr klingelt der Wecker) wenigstens entspannt.
    Unseren kultusministern sollten wir wirklich mit solchen “Tatsachenberichten” auf die Nerven gehen, damit sich endlich etwas ändert.

    Also für alle einen entspannenden Sonntag!
    Bei uns geht morgen die Schule wieder los.
    Dagmar Birke

    Antworten
  • 12. Februar 2017 um 12:45
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    Ich habe mir jetzt mal die Zeit genommen und alle Kommentare gelesen. Und ich bin froh, so doof das auch klingt, dass es auch in anderen Bundesländern so ist. Für mich habe ich einen Weg gefunden, den Stress zu reduzieren. Ich führe keine Elterngespräche früh vor dem Unterricht. Gelder, Zettel u.ä. sammle ich vor der 1. Stunde ein, ich habe meine mailadresse und die Handynummer nicht an die Eltern raus gegeben, um Gesprächstermine wird schriftlich gebeten, in den Pausen, in denen ich keine Aufsicht habe (225 min in der Woche hab ich welche), bin ich nicht bereit für alle zur Verfügung zu stehen, wir haben in der Lehrerkonferenz beschlossen nur noch Gutachten u.ä. zu bearbeiten, die vom Amt kommen, nicht von jetzt auf gleich sondern in einer angemessen Zeit und wenn ich krank bin beantworte ich keine dienstlichen Mails…. Selbstschutz, ich arbeite über 30 Jahre vollbeschäftigt als Grundschullehrerin und muss noch ein bisschen bis zur Rente. VG Sabine

    Antworten
  • 12. Februar 2017 um 13:51
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    Wenn ich das alles lese zieht sich mir der Magen zusammen. Trau mich fast nicht, was zu antworten. Hatte Gott sei Dank in all meinen zahlreichen Dienstjahren nie eine solche Situation.
    Vielleicht kann dir aber der Begriff “Morgenaufgabe” etwas helfen. Ich mache mir mit meinen immer am Vortag eine kl. Arbeit, die die Kinder alleine bewerkstelligen können, aus, die sofort in der Früh erledigt werden muss. So kann ich einmal in Ruhe “ankommen”. Das tut mit sehr gut.
    Drücke dir alle Daumen, schau auf dich und sei mutig! Auch wenn etwas nicht erledigt ist, dreht sich die Welt weiter, in gleichem Tempo. Ganz, ganz liebe Grüße Brigitte aus Österreich!

    Antworten
    • 12. Februar 2017 um 13:57
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      Liebe Brigitte, danke für den Tipp, das werde ich mir überlegen :)

      Antworten
  • 12. Februar 2017 um 14:48
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    Liebe Kolleginnen
    ist es nicht unfassbar, was wir alles leisten müssen und was den wenigsten außerhalb unseres Beruffeldes überhaupt bekannt ist???? Ihr sprecht mir so aus dem Herzen und wiederholt meine eigenen Erfahrungen.
    Allerdings ist auch unseren Dienstvorgesetzten nicht bekannt, was an den Schulen wirklich los ist! Allein mehrere Pausenaufsichten in der Woche bedeuten ja nicht nur noch mehr Arbeitszeit sondern vor allem keine Pause für sich selbst! Noch nichtmal ein Toilettenbesuch ist möglich. Solange aber der Dienstherr/die Dienstherrin (die Benennung erinnert an vorindustrielle Zeiten und die Arbeitsbedingungen erscheinen manchmal ähnlich) nur mit der Statistik vertraut ist und nicht mit dem Ist-Stand, der fast immer eklatant davon abweicht, wird sich nichts ändern.
    Am besten sendest du den kompletten Blog ans Ministerium, Zustandsberichte aus 1. Hand sind hier absolut zutreffend formuliert. Die Vornamen können doch bestimmt unkenntlich gemacht werden.
    Außerdem sollten noch viel mehr Kollegen/Kolleginnen von diesem Blog erfahren, denn jede denkt ja immer, sie alleine würde so empfinden bzw. nicht das schaffen was andere hinbekommen. War jedenfalls bei mir so.
    Ich habe 2mal einen fürchterlichen Burnout gehabt, lasst es nicht so weit kommen hoffe ich für Euch!

    Antworten
  • 12. Februar 2017 um 22:00
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    Liebe Diana,
    seit ich mit halber Stelle und zwei kleinen Kindern wieder im Dienst bin, ist die Arbeit nochstressiger geworden. Ich fühlte mich anfangs chronisch insuffizient in allen Lebenslagen. Nach der Schule habe ich dann duch die eigenen Kinder weder Ruhe zum erholen, noch Zeit für die Unterrichtsvorbereitung. Abends falle ich früh ins Bett oder döse am Schreibtisch ein. Oft frage ich mich: Warum mache ich das? Ja, ok, das Geld brauche ich, aber auch, ja, ich liebe meine Arbeit!
    Wie komme ich also damit klar? Ich gebe täglich mein Bestes. So, wie ich es von den Schülern auch erwarte. Es kommt eben nicht immer eine sehr gute Leistung dabei heraus, auch nicht bei mir. Aber ich gebe nicht ALLES! Das wäre nicht gesund. Und solange ich die Sachen, die ich schaffe, mit Freude tue, wird auch mein Unterricht gut genug sein. So sage ich mir das. Die ganzen “Sahne-Bonbons”, die ich früher noch gezaubert habe, ganz ehrlich, sie werden sowieso nicht unbedingt wahrgenommen. So what?!
    Konkrete Tipps sind:
    1) Ich habe immer ein dickes, fettes Notfall-Arbeitsblatt auf Lager. Eins mit viel Lesen, viel Schreiben, viel Wiederholen… das ziehe ich aus der Tasche, wenn ich es brauche.
    2) Einfach mal ein lustiges Lied singen, oder Tanzen zu richtig cooler Musik. Egal in welchem Fach. Es hilft! Oder ein ruhiges Spiel spielen wie U-Boot abtauchen. Kostet 5-10 Minuten Unterrichtszeit, entspannt alle Beteiligten ungemein.
    3) Authentisch bleiben. Kinder, mir geht es heute nicht gut. Ich bin echt getresst und müde, ich brauche heute eure Rücksicht.
    4) An schlimmen Tagen auch mal das Lehrerzimmer schwänzen. Kinder aus der Klasse scheuchen und abschalten.
    5) Lange im Voraus planen. Aber nicht jede Stunde, sondern eine Liste schreiben und nach und nach etwas streichen, einen Stapel abarbeiten.
    6) Hausaufgaben clever auswählen, sodass man möglichst nichts nachschauen muss.
    7) Lächeln. Zb wenn jemand was von einem will. Lächeln, doof stellen, dankend ablehnen oder vertrösten auf irgendwann, als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. Du bist nicht der Hampelmann. Ich bin von Natur aus hilfsbereit, gebe gerne, aber man muss nicht immer gleich hier schreien, wenn andere keine Lust haben, sich damit zu beschäftigen, wie man nun dies und jenes am PC macht… Du kennst das vermutlich… Darauf falle ich nicht mehr rein! ;-) Das soll nicht heißen, unkollegial zu werden und nur sein eigenes Süppchen zu brauen. Aber man muss da eben gut gucken und dosieren.

    Ich komme jetzt besser klar und die Stimmung in der Klasse ist auch besser. Dabei bin ich mir sicher, dass das Lernen auch super klappt, wenn ich nicht immer den perfekten Unterricht mache.

    Pass gut auf dich auf. Du kennst ja die Burnoutquote.

    Antworten
  • 13. Februar 2017 um 12:39
    Permalink

    Liebe Diana,
    Auch ich habe es erlebt! Ich war nach meinem “mobilen Jahr” 2013/14 in einer Übergangs-Klasse (Das sind in Bayern Klassen für Kinder ohne Deutschkenntnisse und Flüchtlingskinder -am Schluss 19 mit Erstklässlern!), froh wieder ganz normal an meiner Schule zu sein.
    Ich habe dann allerdings eine sehr anstrengende 1. Klasse bekommen. (Bsp: Ein Kind kam nach einem Jahr “Kampf” in die Kinder-und Jugendpsychiatrie, eins wurde vom Jugendamt aus dem Unterricht heraus in Obhut genommen, ein Kind hat durch einen Unfall den Vater verloren etc, ein Kind lebte mit der Mutter im Frauenhaus usw….) Nach zwei Schuljahren in dieser Klasse stand ich kurz vor dem burn-out, hatte Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck und noch einiges mehr und mir ging es körperlich wirklich schlecht. Meine Unterrichtszeit betrug damals 20 Stunden.
    Ich habe Mann, zwei Töchter in der Pubertät und eine kranke 81-jährige Mutter und eine Schwiegermutter, die in dieser Zeit einen Herzinfarkt hatte. Ich bin in diesen zwei Jahren (gefühlt) niemandem (Mann, eigene Kinder, Klasse, Mutter, Schwiegermutter, Haushalt..) mehr gerecht geworden und am wenigsten mir selbst. Irgendwie habe ich aber trotzdem funktioniert!
    Klar war, ich musste Konsequenzen ziehen, sonst wäre ich vor die Hunde gegangen!
    Ich habe also mit meiner Schulleiterin gesprochen und so kam ich schon einmal um meinen nächsten mobilen Einsatz im Schulamtsbezirk herum. Ich konnte an der Schule bleiben und mein Wunsch mal ein Jahr ohne eigene Klasse zu sein wurde ebenfalls erfüllt. Dadurch entfallen enorm viele organisatorischen Dinge, Gespräche, Sprechstunden, Zeugnissschreiberei usw. Ich melde mich freiwillig für keine Arbeitskreise an der Schule , gehe nur noch auf Fortbildungen, die mich wirklich interessieren und das beste von allen: ich konnte meine Unterrichtsstunden auf 16 reduziert und habe somit in diesem Schuljahr jeden Freitag frei! Was für ein Luxus!
    Ich habe mich nun wieder eingependelt, werde aber meine Stunden nicht wieder aufstocken! Zudem kann ich eher nicht darauf hoffen, dass ich im nächsten Schuljahr auf “meiner Insel der Seligen” bleiben darf. Dafür ist der Lehrermangel in Bayern leider zu groß.
    Ich genieße das hier und jetzt und sehe “aufgetankter” in die Zukunft!
    Meine Tipps:
    1. Sag auch mal NEIN!
    2. Achte auf dich selbst, setze alle Hebel in Bewegung, dass es Dir gut geht! Nur dann wird dein Wirken für dich und alle anderen lange fruchtbar und erfüllend bleiben!
    Liebe Grüße aus Bayern

    Antworten
  • 13. Februar 2017 um 21:08
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    Liebe Diana,

    auch ich konnte genau wie meine Vorredner so ziemlich jeden deiner Punkte nachvollziehen. Ich bin erst seit zwei Jahren voll (d.h. mit 28 Stunden) im Job und bin schon ziemlich früh an einen Punkt gelangt, an dem mir klar wurde (u.a. auch durch Rückmeldungen meines Freundes) – ich muss was ändern!
    Genau wie du habe ich mir dafür Regeln gesetzt, zum Beispiel

    – in den beiden großen Pausen wird gegessen; es darf nicht mehr sein, dass ich mit Heißhunger und voller Brotdose nach Hause fahre
    – zu Beginn jeder Stunde gieße ich mir Wasser in ein kleines Glas auf meinem Pult. Nur so klappt es, dass ich ans Trinken denke bzw. mir die Zeit dafür nehme….
    – kein Schreibtisch nach acht – das ist allerdings noch verbesserungswürdig ;-)
    – Freitag nach Schulschluss und Samstag ist schulfreie Zeit
    – ein Mal pro Woche ist dafür ein sehr intensiver Tag, an dem ich mit meiner Parallelkollegin die ganze Woche grob (!) plane und alles Nötige kopiere
    – nicht in jeder Stunde muss ein didaktisches Feuerwerk entzündet werden ;-)

    Mir gefällt dein Vorsatz, nicht mehr so durch die Flure zu hetzen. Ich musste direkt an meinen schulischen Stechschritt denken (wir haben laaaange Flure) und werde nun auch verstärkt darauf achten, mich entspannter durch das Schulgebäude zu bewegen :-)

    Liebe Grüße
    Linda

    Antworten
  • 14. Februar 2017 um 18:47
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    Hallo Diana und hallo an alle, die vor mir kommentiert haben!
    Mich haben der Post und die Kommentare sehr beruhigt. Beruhigt in dem Sinne, dass ich nicht alleine bin. Ich arbeite nun seit 10 Jahren im Schuldienst mit voller Stelle (28 Stunden) und finde, der Stress hat in den letzten Jahren noch deutlich zugenommen. Daher kann ich all deine Punkte nur unterschreiben und sagen, dass es mir ganz genauso geht. An manchen Tagen nehme auch ich mir heraus, einmal während des Unterrichts zu Toilette zu gehen. Es geht einfach auch manchmal nicht anders. Das mit dem Trinken kriege ich auch nicht in den Griff. Oft fahre ich mit 1l von 1,5l Wasser und beiden eingepackten Broten wieder nach Hause. Dann natürlich mit flauem Gefühl im Magen und oft mit Kopfweh… Was ich für mich jedoch fest geschafft habe ist es, Freitag um 13Uhr den Stift fallen zu lassen und erst Sonntag wieder in die Hand zu nehmen. Das war schon viel wert. Aber an den Wochenenden vor den Zeugnissen klappt das auch nicht oder wenn viele Korrekturen anstehen. Und das ist auch recht häufig, da ich neben meiner eigenen Klasse noch Englisch in 6 weiteren Klassen unterrichte… Daher lese ich hier gerne noch weiter mit und hoffe ebenfalls auf tolle Tipps zur Entschleunigung :-)
    Liebe Grüße, Nicole

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