Gestern habe ich darüber berichtet, wie ich mit den Kindern die Klassenregeln erarbeitet habe. Heute möchte ich meine Erfahrungen damit schildern.

Die Kinder haben die Geschichte “Ich bin für mich!” super gut angenommen. Sie fanden sie sehr lustig. Allein die Behandlung der Geschichte mit Zwischenfragen dauerte ca. 20 Minuten. Die Überleitung zu den Klassenregeln ließ sich sehr leicht durch die Frage gestalten, warum bei uns im Klassenzimmer nicht so ein Chaos herrscht wie bei den Tieren in der Geschichte.

Die Antwort kam prompt: “Weil wir eine Chefin haben! Dich!” und alle nickten zustimmend. Ich musste breit grinsen. Das war natürlich nicht das, worauf ich hinaus wollte, deshalb formulierte ich meine Frage um, und prompt sagte ein Kind: “Weil wir Regeln haben, was man machen darf und was nicht.

Und schon waren wir mittendrin. Wir sammelten, welche Regeln die Kinder für wichtig erachten und versuchten, sie in positive Formulierungen umzuformen. Alle waren sich einige, dass die wichtigsten Regeln die seien, dass wir uns gegenseitig helfen und dass wir niemanden schlagen und beleidigen. Die übrigen Regeln (siehe letzter Post) kamen dann durch einfaches Nachfragen meinerseits, was denn beispielsweise während des Unterrichts noch wichtig wäre.

Die vereinbarten Regeln klebte ich auf ein Plakat und alle unterzeichneten mit ihrer Unterschrift. Bei einem Regelverstoß kann ich so immer mal wieder auf das Plakat verweisen und besprechen, welche Regel verletzt wurde.

Wie erarbeitet ihr die Klassenregeln?

Erfahrungen mit den Klassenregeln

2 Gedanken zu „Erfahrungen mit den Klassenregeln

  • 27. September 2015 um 9:36
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    Den spontanen Kommentar mit der Chefin hatte ich auch erwartet, weil mein Gedanke schon beim anderen Post war, dass es eher zu Klassensprecher als zu Klassenregeln passt (das Buch mein ich)
    Aber man kann ja dann schnell umschwenken …

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    • 27. September 2015 um 12:08
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      Richtig ;-) Ich habe es dann bei der Klassensprecherwahl nochmal aufgegriffen.

      Antworten

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