Diese Frage wird von den Kleinen oft gestellt, meist auch einfach reingerufen. Da ich das absolut nicht leiden kann, versuche ich, den Kindern das von vorneherein abzugewöhnen. In der Regel sollen sie, wenn sie mit etwas fertig sind, selbständig an etwas weiterarbeiten, zum Beispiel im Mathe Übungsheft, im Schreibschriftlehrgang o.ä., oder etwas im Spracharbeitsheft nachholen. Idealerweise sollten natürlich meine Arbeitsaufträge bereits so viel Differenzierung und Puffer enthalten, dass die Kinder am Thema vertieft weiterarbeiten können. Aber es gibt immer wieder Situationen, in denen ein Kind “fertig” ist.

Kerstin, die Autorin vom Blog Materialwiese hat hier einen wunderbaren Vorschlag, wie man solchen Situationen kreativ und vielfältig vorbeugen kann. Sie hat Stäbchen bunt bedruckt, auf denen kleine und meist kurze Aufforderungen und Arbeitsaufträge draufstehen, aus denen sich die Schüler eins rausziehen können. Finde ich ganz toll und werde ich umsetzen! Habt ihr andere Vorschläge?

“Ich bin fertig, was soll ich jetzt machen?”

2 Gedanken zu „“Ich bin fertig, was soll ich jetzt machen?”

  • 21. März 2015 um 21:30
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    Hört sich doch ganz gut an, auch wenn dem mMn ein größerer Aufwand entgegensteht. Kriegt man das denn noch nebenbei hin? Vor allem müsste man das ja dann theoretisch für mehrere Klassen machen, denn du unterrichtest ja nicht nur in einer, in der so was gerufen wird? ;) An sich aber eine supe Idee! Vielleicht sollte amazon so was auf den Markt bringen? ;)
    Schönen Abend noch!

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    • 22. März 2015 um 9:39
      Permalink

      Das stimmt, es ist aufwändig, aber ich denke, es lohnt sich. Wenn die Kinder einfach von vornherein wissen, was sie in so einem Fall tun sollen/können, erleichtert mir das viel. Ich erstelle es nur für meine eigene Klasse, da ich in ihr die meiste Zeit unterrichte. Sowas ist ja irgendwie ein Klassenlehrerding, finde ich :) In den höheren Klassen muss ich dann entsprechend viel “Futter” von vornherein parat haben.

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