Als ich in einem meiner letzten Beiträge über die Gestaltung meines Klassenraumes erzählt habe, kam die Nachfrage, ob ich nicht einmal ein paar Bilder zeigen könnte. Dies will ich heute hiermit gerne nachholen.
Als ich die Schnappschüsse gemacht habe, habe ich allerdings lange überlegt, ob diese Fotos aussagekräftig genug sind. Ich hoffe aber dennoch, dass sie einen kleinen Einblick bieten können, auch wenn auf den Bildern nichts bahnbrechend Neues zu entdecken ist! ;-)

Auf diesem ersten Bild seht ihr die Pinnwand mit dem Buchstabenweg und den Wortartenplakaten und dem Helfersystemposter (alles aus dem zauberhaften Zaubereinmaleins!). Auf den Tischen sind die Materialien für die Aufgaben des Buchstabenweges ausgelegt. (Also Knete, Sand, Nachspurvorlagen, Abhörkarten usw.) Ganz rechts finden sich in den grünen Ablagen noch Materialien für Sachunterricht. Außerdem erkennt ihr die grünen Schilder für Lesen und Schreiben, die den grünen Kindern, also den „Erstklässlern“, anzeigen, dass dies ihre Materialien sind.
Unter der Tischreihe seht ihr den einen Teil unseres „Schultaschen-Parkplatzes“, den ich in einem anderen Beitrag vorgestellt habe.

 

 

Hier seht ihr den zweiten Schultaschen-Parkplatz und die Materialien zum Schreiben und Lesen für die gelben Kinder, also die „Zweitklässler“. Auf diesen Plätzen sind jeweils die Materialien für den aktuellen Wochenplan ausgelegt. Die Karteien, Bücher usw., die gerade nicht benötigt werden, finden sich in meinen zwei Regalen.
Die seht ihr hier! Hier sind die Schilder neutral, also weiß! Diese Materialien werden also nicht im aktuellen Plan genutzt. Ausnahme sind die Rechenschiffe usw. im Regal zum Rechnen, die die Kinder sich immer holen können.

Hinter der Glaswand befindet sich übrigens unser „Kuschelzimmer“, in dem die Kinder sich in die Leseecke zurück ziehen können, arbeiten können und wir unseren Erzählkreis machen. Warum der Raum „Kuschelzimmer“ heißt, habe ich auch bereits in einem anderen Beitrag erzählt.

Wie ihr sehen könnt, haben wir viel Material aus dem Zaubereinmaleins, dem Lernstübchen, aus Kerstins Krabbelwiese, von Frau Locke usw.! Daneben gibt es aber natürlich auch z.B. die Lesehefte von Flex und Flora, aber auch noch Fara und Fu und die Rechenkarteien aus der Welt der Zahl. Diese Materialien können meiner Meinung nach immer noch sehr gut genutzt werden, auch wenn man nicht mehr mit dem Lehrwerk arbeitet!
Die Schilder für die Regale habe ich auch aus Kerstins Krabbelwiese und finde sie immer noch total hübsch!

 

 

 

 


Wir haben für die Materialien und Kästen fürs Rechnen immer die blauen Ablagen und Körbchen gewählt und alles was mit Lesen und Schreiben zu tun hat ist bei uns in roten Kästen oder Körben untergebracht. Dementsprechend sind dann natürlich auch die Deutschmappe rot und die Mathematikmappe blau. Die Kinder wissen dann automatisch, wenn sie ein Blatt aus einem roten Korb bearbeitet haben, dass dieser Zettel dann auch in die rote Mappe gehört. So ist einmal die Frage „Wo soll ich das Blatt hin tun!?“ gespart! ;-)

 

 

 

 

Die Materialien fürs Rechnen der Großen haben ihren Platz auf der Fensterbank gefunden und die Aufgaben für die Kleinen auf unserem Spieleschrank.

 

 

 

 

 

 

 

Hier erkennbar zwei Heftchen von Mieze Mia und vom Mathemonsterchen, auch zwei tollen Materialseiten im Netz!

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch ein letzter Blick auf unseren Raumteiler (vom Schweden!) mit den Ablagefächern für die Kinder. Jedes Kind hat ein eigenes Fach mit zwei Ablagekörben, um angefangene Arbeitsblätter oder sonstige Materialien unterzubringen. Außerdem haben die Kinder dort auch ihr Tagebuch abgelegt und z.B. ihre Schreibtabelle, Rechengeld usw.

Wie bereits gesagt, es gibt sicher Klassenräume auch gerade in Eingangsstufenklassen, die durchdachter und strukturierter sind. Aber so sieht es nun einmal bei mir aus! ;-) Was ich an meinem Klassenraum liebe ist, der Platz und die vielen Möglichkeiten, die er bietet! Auch ist der Nebenraum, unser Kuschelzimmer, perfekt für die Wochenplanarbeit.
Auch möchte ich an dieser Stelle noch einmal meine Dankbarkeit für die lieben Kolleginnen und Kollegen zum Ausdruck bringen, die ihr tolles Material in ihren Blogs und Plattformen mit uns teilen! Es hat meinen Unterrichtsalltag auf vielfältige Weise bereichert! Also Danke dafür!!!

Solltet ihr noch Fragen haben, immer her damit! Vielleicht mag ja auch der ein oder andere von seinem Klassenraum und dessen Vor- und Nachteilen erzählen!? Ich weiß, dass an vielen Schulen die räumliche Situation alles andere als ideal ist und den Schulalltag durchaus belasten kann. Aber hier sind wir ja leider den Umständen unserer Schulen und deren Schulträger ausgeliefert und dies ist leider oft ein sehr emotional geladenes Thema. Aber Lehrer-sein heißt eben auch oft, aus dem Vorhandenen das Beste machen! ;-)


Wenn du die vorherigen Beiträge der Serie “Jahrgangsgemischtes Lernen” nochmal lesen möchtest, klicke bitte hier.

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Jahrgangsgemischtes Lernen: Ein Einblick in meinen Klassenraum

Ein Gedanke zu „Jahrgangsgemischtes Lernen: Ein Einblick in meinen Klassenraum

  • 11. Dezember 2017 um 15:23
    Permalink

    Ein toller Bericht, der Mut macht, denn das beste Zimmer ist ja nicht das perfekte Zimmer, sondern das, das wir uns gut eingerichtet und mit unseren Kindern gut eingelebt haben.

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