Wie sehr wünschte ich, die Kinder würden das “tägliche Üben” von ALLEM ernst nehmen und auch machen. Täglich lesen, schreiben, kopfrechnen, und das alles noch zusätzlich zu den normalen Hausaufgaben. Kein Wunder, dass dazu kaum Zeit bleibt. Der Appell an die Eltern bleibt leider viel zu oft ungehört. Um den Schülern über die Weihnachtsferien eine kleine Aufgabe zu geben, die sie leicht umsetzen konnten, und die nicht zu sehr nach Hausaufgaben klang, schneidete und folierte ich jedem Kind einen Rechenpass (ja ok, zugegeben, wenn es sein muss, foliere und schneide ich auch…). Gefunden habe ich einen für mich sehr passenden Rechenpass beim Institut für Schulqualität Bayern. Einfach rechts auf “Kopfrechenpass” klicken.

Das Schöne an diesem Pass ist, finde ich, dass die Kinder im Gespräch mit ihren Eltern erstmal die Rahmenbedingungen festlegen und ausfüllen, sprich:

1. Was will ich üben? Also wobei habe ich noch Schwierigkeiten? (regt zur Reflektion an)

2. Wenn ich zehnmal geübt habe, darf ich … (hier können die Kinder mit ihren Eltern eine Belohnung aushandeln. So bin ich aus dem Schneider, was die Belohnungen angeht – davon halte ich nämlich nicht so viel – und jedes Kind hat einen eigens geschaffenen Anreiz zur Erfüllung der Aufgabe.)

Am Tag nach dem Austeilen kontrollierte ich die Pässe, ob die beiden Punkte ausgefüllt waren, und besprach mit den Kindern nochmal, wie man Kopfrechnen üben kann und welche Aufgaben manchen vielleicht noch schwer fallen. Nun bin ich gespannt, wie das über die Ferien läuft und was die Schüler im neuen Jahr berichten.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Habt ihr schon mal Kopfrechenpässe oder auch Lesepässe eingesetzt?

Kopfrechenpass
Markiert in:                    

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.