Erste Klassenarbeit ist korrigiert, da kam mir gerade die Idee, dass ich kurz vorstellen könnte, wie ich meine Noten verwalte. Ich hab diesbezüglich schon eine kleine “Entwicklung” durchgemacht:

Zuallererst notierte ich mir Noten immer von Hand in meinem großen Schulplaner und zur Sicherheit nochmal in einem kleineren Lehrerplaner. Soweit so gut. Vor allem hat man dann immer alle Noten griffbereit, wenn die Schüler mal danach fragen. Aber dann kam am Ende des Halbjahres die Krux: alle Noten mussten verrechnet werden und zwar im richtigen Verhältnis, wie ich es den Eltern am Elternabend so schön transparent gemacht hatte. Und dann fing die Rechnerei an, mit und ohne Taschenrechner, und ich wurde ganz verrückt, weil ich irgendwann nicht mehr durchblickte. Die einen Noten zählen nur halb, die anderen doppelt, die anderen dreifach… wie sollte man da den Überblick behalten? Mit viel Kaffee und einer ordentlichen Portion Geduld standen dann irgendwann die Zeugnisnoten fest.

Im nächsten Schuljahr übernahm ich von einer Kollegin ein Microsoft-Excel-Dokument, das die Noten verrechnet, wenn man die Gewichtung vorher manuell durch eine Rechenformel festhält. Hab ich ehrlich gesagt nie so ganz verstanden.

Aktuell verwende ich das Programm “Notenbox” von Andreas Winter und bin damit absolut zufrieden. Es gibt davon eine kostenlose Testversion zum Download, die man zeitlich begrenzt nutzen kann, sowie eine Vollversion zum Kauf. Das Programm ist leicht zu bedienen. Man kann mehrere Klassen anlegen und Schülerdaten aufnehmen. Dann legt man einzelne Notenbereiche fest, in Englisch für die höheren Klassen sind das bei mir zum Beispiel:

Klassenarbeiten, mündlich (Präsentationen, Mitarbeit, Ausdrucksvermögen, Wortschatz, …), Hausaufgaben und Vokabeltests. Diese drei Teile werden dann noch unterschiedlich gewichtet, sodass das Mündliche in der Endberechnung überwiegt.

Sobald ich eine Klassenarbeit oder einen Test etc. korrigiert habe, gebe ich die Noten in das Programm ein. Sofort wird automatisch sowohl der Durchschnitt der Arbeit als auch der Durchschnitt jedes Schülers und auch der Gesamtdurchschnitt im ganzen Fach berechnet. Zur Datensicherung mache ich von der gesamten Notenliste des Faches einen Screenshot und speichere ihn nochmal extern.

Somit habe ich mir am Ende des Halbjahres seeeeehr viel Arbeit gespart. Denn sobald der Termin des Eintrags in die Notenlisten näherkommt, breche ich nicht in Panik aus, sondern brauche nur die Endberchnung in der Notenbox anzuschauen und die Noten einzutragen. Sehr weiterzuempfehlen!

 

Notenverwaltung mit der Notenbox
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Ein Gedanke zu „Notenverwaltung mit der Notenbox

  • 6. November 2015 um 18:07
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    Dem kann ich nur zustimmen. Es ist zwar einmal etwas kostenintensiver, aber ich arbeite auch damit und finde die App für das ipad und die einfache Synchronisierung super.

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