Die 3 Projekttage rund um das Methodentraining endeten am letzten Tag mit den Präsentationen der Gruppen.

An Tag 1 hatten die Kinder Informationen beschafft.
An Tag 2 wurden diese Informationen verarbeitet.

Tag 3 lief nun wie folgt ab:

Phase 1: Rückblick und Ausblick

Wir schauten nochmal auf die vergangenen Tage zurück. Dann wurde der Ablauf des letzten Tages illustriert.

Phase 2: Input

Im Unterrichtsgespräch erarbeiteten wir, wie man richtig präsentiert und was dabei wichtig ist. Zum Großteil war das für die Drittklässler Wiederholung von bereits Bekanntem. Neu eingeführt wurden bestimmte “Präsentationsphrasen” wie z.b. “Wir erzählen euch heute etwas über …” oder “Unser Thema ist…”, “Habt ihr noch Fragen?” etc. Alle wichtigen Kriterien hielten wir schließlich auf einem Plakat fest.

Phase 3: Fertigstellen der Plakate

Der aktuelle Status der Plakaterstellung vom vorherigen Tag wurde nochmal gesichtet. Die Kinder tätigten letzte Handgriffe. Zwischendurch rief ich immer mal wieder alle zu einem der Plakate zusammen. Dann schauten wir das jeweilige Plakat gemeinsam an und überlegten, welche Vor- und Nachteile diese und jene Anordnung von Bildern und Texten hat. So erhielten die Kinder immer wieder neue Anregungen, ihr eigenes Plakat zu überarbeiten, bis sie schließlich zufrieden waren. Ein Ergebnis seht ihr hier:

Plakat

Phase 4: Präsentationen üben

Die Kinder hatten dann eine Übungszeit, in der sie ihre Parts einteilen und üben konnten. Ich stand beratend zur Seite.

Phase 5: Präsentationen halten

Bevor die Kinder loslegen konnten, führte ich eine neue Art des Feedbacks ein, nämlich die Methode der Zielscheibe. Die Zielscheibe enthielt alle wichtigen Präsentationskriterien, die wir zuvor besprochen hatten.

Zielscheibe

Nun konnten die Schüler endlich mit ihren Präsentationen loslegen. Im Anschluss an jede Präsentation gaben zunächst die Kinder der Präsentationsgruppe Feedback. Dazu gingen Einzelne nach vorne an die Tafel und ordneten die Kinder in die Zielscheibe ein. Dazu begründeten sie erklärend ihre Zuordnung. Erst danach gab ich noch ein kurzes Feedback.

Phase 6: Rückblick und Auswertung

Nachdem alle Präsentationen abgeschlossen waren und wir alles verräumt hatten, trafen wir uns abschließend noch im Sitzkreis. Ich führte die Kinder noch einmal gedanklich durch das Projekt und wies auf Schlüsselstellen hin. Danach durften die Schüler ihre persönlichen Eindrücke schildern. Was gefiel ihnen besonders gut? Was gelang ihnen gut? Wobei hatten sie noch Probleme? Wer oder was half ihnen? etc. Für diese Reflektion benutzen wir Symbolkarten, mit denen die Kinder bereits vertraut sind.

Das Feedback war durchweg positiv. Besonders toll fanden alle, dass sie sich über mehrere Tage lang mit einem Thema beschäftigen durften. Der normale Schulstundenrhythmus war aufgebrochen und die Kinder konnten sich richtig in ein Thema, das sie interessierte, vertiefen. Auch ich empfand diese Zeit als sehr gewinnbringend. Das Projekt bestärkte mich erneut darin, solche Tage öfters einzubauen und, wenn möglich, den Stundenplan ab und an für ein Projekt aufzubrechen.

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Projekt Methodentraining: Tag 3 Präsentationen

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