Neben den wahrscheinlich bekannteren Gedichtformen wie dem Haiku und dem Elfchen gibt es auch das sogenannte Schneeballgedicht.

Sein Name leitet sich von seiner Form ab: die Länge der Zeilen verlängert und verkürzt sich systematisch, sodass am Ende eine runde Form herauskommt, die gut in eine runde Kugel passt (den Schneeball).

Konkret heißt das:

1. Zeile – 1 Wort

2. Zeile – 2 Wörter

3. Zeile – 3 Wörter

4. Zeile – 4 Wörter

5. Zeile – 3 Wörter

6. Zeile – 2 Wörter

7. Zeile – 1 Wort

Das Schneeballgedicht kann auch um eine 5. Zeile mit 5 Wörtern erweitert werden.

Ich finde diese Gedichtform vor allem im Winter eine schöne Abwechslung für den Deutschunterricht. Nach dem Verfassen können die Kinder auch noch ein schönes Winterbild dazu gestalten und ihr Gedicht in das Bild einbauen.

Ein Beispiel für ein Schneeballgedicht aus meiner 3. Klasse seht ihr hier. Kontextuell eingebettet wurde das Gedicht in die Vorweihnachtszeit. (Allerdings passt die 4. Zeile nicht ganz in das Schema):

Schneeballgedichte

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