Vor Schulbeginn hatte ich mir auf einem anderen Blog neu gestaltete Kärtchen heruntergeladen, die ich, ausgedruckt und laminiert, zur Partnerfindung nutzen wollte. Als ich das Ausdrucken dann konkret anging, konnte ich gerade noch so einen theatralischen Seufzer unterdrücken. Denn, wie manche wissen, hasse ich es zu laminieren!

Andere Möglichkeiten mussten her – praktikable, einfache und praktische!

Also überlegte ich und richtete mir ein paar simple Sets, auf die ich jederzeit in der Schule zurückgreifen kann:

  • einen Haufen Buntstifte, wobei es jede Farbe zweimal gibt (Alternative wäre, dass es jede Farbe in hell und dunkel gibt). Das heißt, es gibt soviele Stifte, wie es in der Klasse Schüler gibt und ich lasse jeden Schüler mit geschlossenen Augen eine Farbe ziehen. Dann finden sich die Paare.

Buntstifte

 

  • ein einfaches, fertiges Memoryspiel, bei dem typischerweise immer zwei zusammenpassen. Hierfür habe ich eins benutzt, welches Gegenstände früher und heute zeigt, wodurch es sowohl für Grundschüler als auch für Sekundarschüler einsetzbar ist.
  • passende Paare aus einem Kartenspiel (Karo 8 und Herz 8 etc.); kann auch sehr leicht für die Gruppenfindung erweitert werden.
  • Quartettkarten für die Gruppenfindung.
  • auseinandergeschnittene Postkarten als Puzzle für die Gruppenfindung.

Diese habe ich immer zur Hand. Alternativ fordere ich auch manchmal die Kinder auf aufzustehen, …

  • die im Januar / Februar / … Geburtstag haben;
  • die grüne / blaue / … Socken tragen;
  • die ein rotes / weißes / … T-Shirt tragen;
  • deren Vorname / Nachname mit A / B / … beginnt.

Die, die dann gleichzeitig aufstehen, schauen sich um und finden per Augenkontakt einen Partner. Das Ganze ist auch wunderbar in einer Fremdsprache möglich.

Und jetzt seid ihr dran: her mit euren einfachen und praktikablen Ideen zur Partner- und Gruppenfindung!

photo credit: pencils via photopin (license)

Schnelle Möglichkeiten der Partnerfindung

6 Gedanken zu „Schnelle Möglichkeiten der Partnerfindung

  • 29. September 2016 um 15:34
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    Kennst du das Atom-Spiel? Die Kinder gehen zur Musik ruhig durch den Raum. Wenn die Musik stoppt, müssen sie sich in einer bestimmten Anzahl von Kindern finden. Willst du also eine Partnerarbeit machen, rufst du, wenn die Musik stoppt, “2” oder hältst ein Schild mit einer “2” hoch und die Kinder wissen, sie müssen sich so schnell es geht einen Partner greifen. Bei Gruppenarbeiten rufst du dann “4” oder”5″, je nach Anzahl deiner gewünschten Gruppenmitgliedszahl. Du hast dann auch gerade etwas für Bewegung und Kooperationsfähigkeit getan! LG

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  • 30. September 2016 um 7:29
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    Du sprichst mir aus der Seele! Ich hasse es auch, zu laminieren.
    Danke deshalb für deine tollen Ideen. Ich werde direkt mal meine alten Spiele durchforsten!

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  • 30. September 2016 um 15:06
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    Ich habe mir die bunten Eisstiele (ähnlich deinen Bunten Stäbchen für Allerlei) mit Namen der Kinder beschriftet und oben dran so Mossgummi-Streuteile geklebt. Jetzt kann ich entweder einfach per Zufall aus dem Becher in dem sie stehen immer 2 herausziehen, die dann ein Paar bilden (oder halt mehrere für eine Gruppe) oder ich nehme die Farbe der Holzstiele, die dann eine Gruppe bildet, oder das Motiv der Streuteile oder die Farbe der Streuteile. So kann ich gaaaaaanz viele verschiedene Gruppen machen :-) außerdem eignen sich die Stäbchen dazu immer dann ein Kind zu ziehen wenn zu viele oder eben niemand anfangen möchte z.B. beim Vorlesen, bei der Hausaufgabenkontrolle, bei der Einteilung von Diensten, … ich finds praktisch ;-)

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    • 30. September 2016 um 15:35
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      Das ist ja eine tolle Idee! Und so vielseitig! Danke :)

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    • 1. Oktober 2016 um 6:22
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      Hm, verstehe ich das miss? Aber der Name des Kindes steht auf einem roten Stäbchen und darauf ist noch eine Blume geklebt. Dann ist doch das Kind, wenn du nach Farben gehst, stets mit den gleichen anderen roten Kindern oder eben den Blumen in einer Gruppe … Wo ist da der Zufall?
      Bitte erklär doch nochmal, ich such auch noch nach Möglichkeiten.
      Danke, lg cubi

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      • 1. Oktober 2016 um 12:38
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        Ich verstehe es so: durch den Namen kann man doch immer per Zufall einfach 2 oder 3 oder 4 Stäbchen ziehen und hat eine zufällige neue Zusammensetzung. Die Farben und Blumen etc. sind nur eine Erweiterung – sicher bleiben die gleich, aber das ist ja ok, sie sind ja nur ein Teil.

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