Wie das geht, fragt ihr euch? Ganz einfach – delegieren, delegieren, delegieren. Und zwar an Eltern und Kinder. Funktioniert wunderbar, wenn man ein paar engagierte Eltern in der Elternschaft hat. Und die hab ich!! Und bin sehr dankbar dafür. Ansonsten: wenig Materialaufwand betreiben und selbst Ruhe bewahren.

Ich hatte in den letzten Wochen schon genug zu tun: Zeugnisse mussten geschrieben, Noten gemacht, Notenkonferenzen gehalten, Projekttage durchgeführt, Klassenzimmer aufgeräumt, Materialien verräumt, Eltern informiert werden und und und. Da hatte ich weder besondere Motivation, noch besonders viel Zeit, eine galaktische Schulhausübernachtung zu planen. Und trotzdem war sie ein voller Erfolg! Die Kinder wollten am liebsten noch zwei weitere Tage in der Schule übernachten. Glücklicherweise konnte ich sie aber nach Hause schicken ;-)

Wir hatten uns am Nachmittag in der Schule getroffen, um unsere Schlafstätten zu richten. Anschließend wanderten wir gemeinsam mit Eltern und Geschwistern zu einem Grillplatz, wo bereits zwei Eltern den Grill gerichtet hatten. Alle trugen etwas zum Buffet bei. Wir grillten, unterhielten uns gut und die Kinder konnten sich austoben. Gegen Abend wanderten wir an die Schule zurück und verabschiedeten uns von den Eltern.

Zurück im Klassenzimmer versuchte ich die aufgedrehten Kinder erst nochmal runterzuholen. Wir setzten uns erstmal auf unsere Schlafsäcke und besprachen den Ablauf und die Regeln, die an dem Abend galten. Dann gestalteten wir Abschiedsgeschenke für die Kinder, die im nächsten Schuljahr nicht mehr bei uns sein werden. (Was wir da genau machten, darüber werde ich in Kürze noch schreiben.)

Mittlerweile war es schon ca. 21 Uhr. Die Kinder durften dann noch in gemäßigter Lautstärke mitgebrachte Spiele spielen. Gegen 22 Uhr machten sie sich Bettfertig und wir löschten das Licht. Nun las ich noch zwei Gruselgeschichten vor und anschließend – um die Gemüter wieder etwas zu beruhigen – zwei lustige Geschichten. Mittlerweile waren die Kinder schon sehr leise und müde geworden. Sie durften dann noch in ihrem Schlafsack mit der Taschenlampe in eigenen Büchern lesen. Viele schliefen aber auch schon gegen 23 Uhr. Um halb zwölf war alles ruhig und wir hatten alle eine sehr ruhige und tatsächlich auch erholsame Nacht.

Am Morgen war es richtig toll, mit den Kindern gemeinsam aufzuwachen. Wir räumten auf, frühstückten zusammen und verabschiedeten uns dann.

Rundum ein gelungener Schuljahresabschluss!

Schulhausübernachtung stressfrei gestalten

Ein Gedanke zu „Schulhausübernachtung stressfrei gestalten

  • 1. August 2015 um 7:40
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    Ich liebe auch Lesenächte. Am Liebsten zu den Halbjahreszeugnissen, dann ist es früh dunkel und spät erst wieder hell. Das heißt, die Kinder schlafen von 23 bis 6 Uhr.
    Delegieren finde ich auch wichtig. Die Kinder werden erst nach dem Abendbrot gebracht, bringen etwas zum Naschbuffet mit und die Eltern richten am nächsten Morgen das Frühstück für uns.
    Schöne Ferien
    Christel

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