Allerspätestens mit der Einführung des neuen Bildungsplans ist ein Oberziel klar: die Schüler sollen selbständig, individualisiert und kooperativ lernen.

Dieses selbständige Lernen wird an vielen Schulen in einem sog. Lernband – ca. 2 Stunden am Vormittag – durchgeführt. Die Maße, wie individualisiert das Lernen ist, gehen weit auseinander:

Von “jeder Schüler arbeitet am gleichen Thema, an der gleichen Kompetenz auf seinem Niveau” über “jeder Schüler arbeitet im gleichen Thema/Bereich an seiner Kompetenz auf seinem Niveau” bis hin zu “jeder Schüler arbeitet an seinem Thema, an seiner Kompetenz auf seinem Niveau”.

Letzteres wäre natürlich die Höchstform.  Diese wird an verschiedenen Modellschulen und Gemeinschaftsschulen (v.a. also an Sekundarschulen) bereits gelebt.

Auch an der Grundschule sollen wir die Kinder zu dieser Lernformen hinführen. Meine Überzeugung ist dabei, dass wir das selbstorganisierte, individuelle und kooperative Lernen in der Grundschule ANBAHNEN können.

Wie ich dabei vorgehe, ab Kl. 1, möchte ich in meinen nächsten Beiträgen vorstellen.

Eins ist klar: ich bin kein schwarz-weiß-Mensch. Jede Methodik hat ihre Vor- und Nachteile und ich verfolge immer das Motto “Die Mischung macht’s.”. Und bei all dem Streben nach oben genanntem Ziel darf man nicht “betriebsblind” werden, sondern muss sensibel dafür bleiben zu erkennen, dass eine Schülergruppe – und das kann auch eine ganze Klasse sein – auch mal die ein oder andere Stunde braucht, in der im Plenum gearbeitet, erklärt, erarbeitet und besprochen wird.

Selbstorganisiertes Lernen in der GS
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2 Gedanken zu „Selbstorganisiertes Lernen in der GS

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