Als in Klasse 1 irgendwann die Textaufgaben in Mathe dazukamen, waren einige Schüler ganz schön überfordert. Mussten sie sich doch noch viel zu sehr auf das Lesen der Silben und Wörter konzentrieren und hatten Mühe, den Sinn der Sätze zu entnehmen. Leider bleiben wir auch in Klasse 2 nicht von den geliebten Textaufgaben verschont. Erarbeiten wir sie im Unterricht gemeinsam, lesen sie zusammen und formulieren die Rechenaufgaben dazu, ist alles kein Problem. Kommt dann eine Textaufgabe in der Lernkontrolle vor, erlebt man plötzlich Überraschungen. Und ich musste ganz schön lachen. Die Aufgabe fragte danach, wieviele Plätze noch im Theater frei wären, wenn von 80 Plätzen schon 50 besetzt wären. Unter dem Text dann Kästchen, in denen die Rechenaufgabe einzutragen war, und darunter das ominöse Wort “Lösung:” und dahinter eine Linie. Dieses Wörtchen und die Linie waren für manche Kinder der Knackpunkt. Sie rechneten zwar korrekt, wussten dann aber nicht, was sie als Lösung hinschreiben sollten. Zwei der witzigsten Antworten seien hier verraten:

Wieviele Plätze sind dann noch im Theater frei?

Lösung S1: “Ich habe das im Kopf gerechnet.”

Lösung S2: “Los, Leute, kommt endlich ins Theater!”

;-) Bei der Besprechung der Aufgabe mussten sogar besagte Kinder selbst über ihre Antworten schmunzeln.

 

Textaufgaben und ihre Tücken

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