Nachdem ich heute erneut spontan zwei Vertretungsstunden in einer 2. und einer 4. Klasse halten musste, für die kein Material gerichtet war, habe ich beschlossen, eine Sammlung an einfach durchzuführenden Vertretungsstunden anzulegen, die in allen Klassenstufen der Grundschule durchgeführt und einfach an das entsprechende Niveau angepasst werden können.

Heute also Teil 1 dieser Serie :-)

Und zwar liegt dieser Stunde hauptsächlich eine Idee vom lernbasar zu Grunde, nämlich das Zeichnen einer Antarktislandschaft mit zahlreichen Pinguinen. Die genauen Instruktionen findet ihr hier: lernbasar.de

Besonders spannend finde ich bei diesem Vorgehen, dass man den Kindern eine gewisse Technik beibringen kann, Pinguine zu zeichnen, und das Schritt für Schritt. Viele Schüler lieben es, Tiere zu zeichnen – und je detaillgenauer sie das hinkriegen, desto motivierender für sie.

Trotz den vielen Vorgaben können die Kids ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Pinguine zeichnen, die zusammen stehen, auf dem Eis rutschen, tauchen, springen, etc. Manche malen vielleicht auch noch Fische dazu.

Um das Ganze etwas in einen Kontext einzubetten, habe ich zuvor das Vorwissen der Schüler zu Pinguinen abgefragt und war überrascht, wieviel Kinder über Pinguine wissen. Das Vorwissen habe ich dann durch interessante Fakten und ein paar Bilder ergänzt. Passende Infos finden sich zum Beispiel im österreichischen Kidsnet.

Im Anschluss an ein anregendes Gespräch erklärte ich dann das Vorgehen beim Zeichnen und illustrierte die einzelnen Schritte an der Tafel. Abschließen kann man die Stunde – evtl. brauchen die Schüler sogar mehr Zeit – mit einem Museumsrundgang.

Vertretungsstunden für die GS Nr. 1

3 Gedanken zu „Vertretungsstunden für die GS Nr. 1

  • 16. Februar 2016 um 20:28
    Permalink

    Hallo,
    solche Ideen sind immer hilfreich. Danke für den Beginn der Sammlung. Ich habe in meiner Klasse (1/2) einen “Matheopa” (einen Lehrer-Rentner, der ein Mal wöchentlich forschendes Lernen im Matheunterricht mit uns macht). Der hat mir neulich gesagt, wenn man nicht in der Lage sei, eine Klasse mindestens 90 Minuten lang mit einem Blatt Papier und Stiften sinnvoll zum Lernen und Arbeiten zu bringen , stimme etwas nicht.
    Und tatsächlich hat er mit A3 Papier, einer Handvoll Münzen (für jedes Kind eine) und der Aufforderung: Zeichne auf das Blatt 100 Kreise, beschrifte sie mit den Ziffern von 1-100 und verbinde sie der Reihe nach! bereits eine Stunde gefüllt.
    Die Kinder beim Arbeiten zu beobachten, war interessant und aufschlussreich. Kinder, die schnell fertig waren, bekamen weitere Aufträge. (Markiere die Zehnerzahlen blau, umkreise die Zahlen der 8-er Reihe rot und die der 4-er Reihe gelb….)
    Zum Schluss durften sich die Kinder Regeln für ein Würfelspiel überlegen und es natürlich auch spielen. Es gab einen “Flow”, viele Kinder haben ihre Pläne weiter ausgestaltet, sich tolle Regeln ausgedacht und aufgeschrieben und zu Hause mit den Eltern und Geschwistern weitergespielt. Ganz nebenbei haben sie den ZR bis 100 erforscht, Reihen und Regelmäßigkeiten entdeckt und Sicherheit bekommen. Im Übrigen galt das für beide Jahrgänge. Ich war schwer beeindruckt!

    Antworten
    • 17. Februar 2016 um 13:30
      Permalink

      tolle Idee!! Darf ich diese in einen Beitrag der Sammlung ummünzen?

      Antworten
  • 17. Februar 2016 um 17:07
    Permalink

    Wow, tolle Ideen, auch das mit den 100er Kreisen! Danke fürs Posten!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.