In den letzten Schuljahren verlagerten sich die Wander- und Ausflugstage irgendwie immer in den Zeitraum zwischen Pfingsten und Sommerferien. Zusammen mit den letzten Klassenarbeiten, Elterngesprächen, der Notengebung und vielem mehr gerieten wir damit aber unter enormen Zeitdruck. Warum also nicht mal einen Wandertag im Herbst durchführen?

Da ich selbst nicht sehr ortskundig bin, habe ich mir eine Mutter ins Boot geholt. Diese suchte eine Strecke aus und organisierte sogar die Fahrt dorthin. Sie hatte sogar eine Sage zur Wanderregion im Petto – ich war baff!

Mit der Parallelklasse machten wir uns gemeinsam auf den Weg. Mitzubringen waren:

  • Essen und Trinken
  • feste Schuhe, ggf. eine Regenjacke
  • eine Tüte, um Herbstliches zu sammeln
  • der Kindersitz für’s Auto

Die Strecke war zwischen 7 und 8 km lang. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass das für die Drittklässler etwas zu sportlich war. Ich denke, 6 km wären eine gute Länge gewesen. Denn, je kürzer man wandert, desto länger kann man sich Zeit lassen, um:

  • die Natur rundherum zu bestaunen,
  • Ameisenhaufen zu entdecken,
  • Rehe und Vögel zu beobachten,
  • Pilze zu suchen und zu betrachten,
  • Blätter, Eicheln und Tannenzapfen zu sammeln.

Bei eine der größeren Pausen teilten wir die Kinder in Gruppen ein und gaben ihnen Suchaufträge an die Hand, die ihre Sinne anregen sollten: Sucht etwas, das …

  • hart ist;
  • weich ist;
  • stachelig ist;
  • den Tieren im Winter als Futter dient;
  • nicht in die Natur gehört;
  • grün / orange / gelb ist;
  • holzig ist;
  • eine glatte Oberfläche hat.

Diese Dinge sammelten wir im Kreis und betrachteten sie gemeinsam.

In der großen Gruppe spielten wir dann noch ein Fangspiel. Weitere Ideen für Aktionen in der Natur sind beispielsweise das blinde Führen-lassen durch einen Partner, das Ertasten einer Baumrinde, das Bauen von Windrädern oder Staudämmen oder auch das Entdecken der Natur durch kleine Lupen.

Also – raus mit euch!

Wandertag: Ideen
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