Liebe Leser, ich melde mich heute ausnahmsweise mit einem “echten” Beitrag an euch.

“Echt” deshalb, weil fast alle Beiträge, die ich über die Ferien veröffentlicht habe und noch veröffentlichen werde, “recyclete” Posts sind. Das heißt, sie wurden vor einiger Zeit schon einmal veröffentlicht, sind aber jedes Schuljahr aufs Neue relevant: ob es da nun um die Klassenzimmergestaltung geht, um das Erarbeiten von Klassenregeln oder das Gestalten des Elternabends. Hierbei will ich das Rad nicht jedes Jahr neu erfinden, sondern erlaube mir, alte Beiträge noch einmal mit Überarbeitung zu “recyclen”. Neben dem Punkt, dass diese Themen immer wieder relevant sind, gibt es für das Recyclen noch einen guten Grund:

Meine Motivation, in den Sommerferien am Blog inhaltlich weiterzuarbeiten, geht meistens gegen 0. Ich gebe gerne zu, dass ich in den ersten 4 Wochen der Sommerferien sowas von raus bin aus dem Schulgeschehen, dass ich überhaupt nicht wüsste, worüber ich etwas Neues schreiben sollte. Sicherlich gäbe es noch Interessantes aus dem letzten Schuljahr zu berichten, aber das habe ich gedanklich längst abgeschlossen. Und im neuen Schuljahr bin ich immer noch nicht drin ;-)

Ich schwebe also gerade noch “zwischen den Zeiten”. Und diese Zeit nutze ich, wenn ich nicht im Urlaub bin (jaaaa, auch ich musste leider wieder aus dem Urlaub zurückkehren, auch wenn ich einfach im tiefen Süden bleiben wollte…), um technisch am Blog zu arbeiten. Denn auch das macht mir großen Spaß. Schon immer habe ich mich für alles, was mit Computer und Internet zu tun hat, begeistern können. Während meines Studiums arbeitete ich am Aufbau einer Website für das Fremdsprachenlernen – damals weitestgehend konzeptionell und inhaltlich.

Als dann vor nun knapp 2 Jahren die Idee aufkam, einen Blog zu führen, weil ich auch schon immer gerne schrieb, musste ich mich erstmal in die Blogwelt einarbeiten. Natürlich gibt es ja dank WordPress oder Blogspot Plattformen, die einem den Einstieg in einen eigenen Blog vereinfachen. Trotzdem kommen dann erstmal etliche Fragen auf einen zu:

  • Wie soll der Blog heißen?
  • Unter welcher URL soll er erreichbar sein? Wenn man bei WordPress direkt hostet, ist immer das .wordpress in der URL drin. Wie kriegt man das weg?
  • Wie soll der Blog aussehen? Welches Template passt? (Und da gibt es ja eine riiiiesige Auswahl.)
  • Worüber will ich schreiben? Und wie oft?
  • Wie unterscheidet sich mein Blog von anderen – denn es gibt ja schon sooo viele Lehrerblogs?
  • Wie erreiche ich viele Leser? Wie wird mein Blog bekannt?

Und als ich dann anfing und ein erster Blogentwurf stand, freute ich mich über die 10, 20 und natürlich auch 100 ersten Besucher, die nach viiiielen Tagen meinen Blog besuchten. Es machte – und macht immer noch – viel Spaß, sich mitzuteilen und Rückmeldung zu bekommen, neue Ideen oder auch Erweiterungen der eigenen Ideen zu erhalten. Was essentiell ist, aber ganz oft schwierig: am Ball zu bleiben. Also immer wieder einen Post zu veröffentlichen, damit die Leser dabei bleiben und neue Leser kommen. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

Mittlerweile ist der Blog “buntes Klassenzimmer” sehr gewachsen und verzeichnet viele regelmäßige Leser, sowie eine wirklich stattliche Anzahl an Aufrufen. Auch bei den einschlägigen Suchmaschinen ist der Blog gut zu finden.

Ich finde immer tiefer rein in die technischen Tiefen der Blog- und somit auch der Webseitengestaltung. Erst gestern konnte ich ein neues Tool kennenlernen, das es stark vereinfacht, meine Seite zu gestalten. Das hat mir endlich ermöglicht – nach viiiielen Fragezeichen in den Augen – einige Kleinigkeiten am Blog zu ändern, die mich seit längerer Zeit störten.

So habe ich das Farbschema angepasst und vereinheitlicht, Abstände zwischen den Buchstaben vergrößert, die Schriftart geändert und endlich vergrößert, Kleinigkeiten aus vorgefertigten Plugins übersetzt und einiges mehr.  Ich hoffe sehr, dass diese Änderungen eine bessere Lesbarkeit ermöglichen.

Bis auf wenige Kleinigkeiten ist damit die technische Überarbeitung des Blogs abgeschlossen und ich kann laaaangsam wieder an das Inhaltliche denken ;-) aber noch nicht zu schnell. Ich werde hier in den nächsten Tagen noch einen kleinen Aufruf starten, ansonsten aber weiterhin ältere Beiträge recyclen. Erst in 1,5 Wochen heißt es für mich wieder, sich gedanklich so richtig auf das neue Schuljahr einzustellen.

Bis dahin wünsche ich allen, die bereits im Anfang des neuen Schuljahrs stecken, einen guten Start und eine spannende Zeit! Startet entspannt und gemächlich und versucht, eure Gelassenheit aus den Ferien noch eine Weile mit in die Schule zu tragen, auch wenn es manchmal schwer erscheint ;-) Allen, die wie ich noch eine längere Ferienzeit vor sich haben, wünsche ich die Gelassenheit, noch nicht zu früh wieder mit der Arbeit anzufangen – denn der Stress kommt früh genug wieder und fordert dann eure ganzen Ressourcen ;-) Alles Liebe! Eure Diana

Zwischen den Zeiten – ein Einblick in das Bloggerdasein

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