Der Wechsel des Bundeslandes – ein Selbstläufer? Wohl kaum.

Wer regelmäßig hier mitliest, kennt meine private Situation – ansonsten kann man auch hier gerne nochmal nachlesen:

Zurück in die Heimat -> KLICK

Ich hatte mich glaube ich schon mal über Versetzungen und Abordnungen von Lehrkräften hier “ausgelassen”. In den Jahren, die ich nun im Dienst bin, hab ich diesbezüglich echt schon Unglaubliches und auch für mich Unerklärliches erlebt. Ich kann einerseits sehr gut verstehen und halte es auch absolut für sinnvoll, dass eine Schule ein möglich konstantes Lehrerkollegium haben soll. Dennnoch finde ich es andererseits wichtig, auch die Lehrer als Persönlichkeiten wahrzunehmen und sie bspw. nicht zwanghaft jahrelang an einer Schule “festzuhalten”, an der sie nicht sein wollen.

In meinem Fall sollte es sich nicht “nur” um eine Versetzung handeln, sondern ich wollte bzw. will das Bundesland wechseln. Eigentlich wurde vor Jahren eine Verordnung erlassen, nach der der Wechsel von Lehrern in ein anderes Bundesland erleichtert werden sollte, vorwiegend aus familiären Gründen. (Man könnte an dieser Stelle eine Diskussion über den Sinn und Unsinn von “Bildung ist Ländersache” führen…) Für mich ist es gar keine Frage, dass Lehrer die Möglichkeit haben müssen, das Bundesland zu wechseln! Das offizielle Verfahren dazu ist das Lehreraustauschverfahren. Entgegen weit verbreiteter Meinung braucht man keinen direkten Tauschpartner. Vielmehr wird geschaut, dass sich die Anzahl derer, die ein bestimmtes Land verlassen wollen und derer, die reinkommen wollen, in etwa die Waage hält. Und das Ganze passiert dann auch noch im Ringtausch, das heißt, zwei Bundesländern tauschen nicht zwingend direkt miteinander. Eigentlich ganz gut durchdacht, das Ganze! Dennnoch ist es kein Selbstläufer, denn jedes Jahr wollen seeeehr viele Lehrer das Bundesland wechseln. Und aktuell haben alle Bundesländer einen Lehrermangel…

Die andere Möglichkeit ist tatsächlich die, das Dienstverhältnis beim aktuellen Dienstherrn zu kündigen und sich im Prinzip für eine Neuanstellung in einem anderen Bundesland zu bewerben. Die Nachteile hierbei könnt ihr euch denken – sofern man verbeamtet ist und schon einige Jahre im Dienst, würde man all das verlieren und nochmal von vorne anfangen. Gut, wenn ich unbedingt den Wohnort wechseln möchte und das der einzige Weg scheint, würde ich letztlich auch das in Kauf nehmen, aber ich persönlich denke, man sollte versuchen, über das Lehreraustauschverfahren wegzukommen, denn dann behält man den Status inkl Besoldungsstufen etc.

Als ich vor drei Jahren zum ersten Mal einen Antrag auf Teilnahme an dem Verfahren gestellt hatte, war mir relativ klar, dass dieser noch keinen Erfolg bringen würde. Die Gründe waren mir bekannt und nachvollziehbar. Aber ich hatte es wenigstens schon einmal versucht. Auch im Jahr drauf klappte es nicht – was mir schon etwas mehr zu schaffen machte. Immerhin führten mein Mann und ich jahrelang eine Fernbeziehung, was dann doch irgendwann an den Nerven zehrte; vor allem, wenn man nicht weiß, wie lange das noch so geht.

Vor dem dritten Anlauf wurde ich schwanger und konnte – für mich ein großes Glück! – meine Viertklässler damals noch gerade so zum Übergang begleiten und schließlich entlassen. Der Zeitpunkt war nahezu perfekt. Ohne zu wissen, wie es schulisch für mich weitergehen würde, ging ich in den Mutterschutz und schließlich in die Elternzeit. Ich stellte erneut den Antrag auf Teilnahme am Lehreraustauschverfahren.

Stellt euch ein Verfahren vor, das gefühlt aus (mind.) 20 verschiedenen Schritten besteht. Geschätzt bin ich aktuell bei Schritt 13. Also es geht voran, es sieht sogar ganz gut aus, aber soooo vieles ist noch unklar!

Hat von euch jemand an diesem Verfahren teilgenommen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

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57 Antworten

  1. Frau Urbi sagt:

    Liebe Diana, ich selbst musste mich – Gott sei Dank- noch nicht so einem Verwaltungsakt unterwerfen, aber ich kann gut nachfühlen, wie zermürbend diese Phase des Hoffen und Bangens ist! Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es nun endlich für dich klappt !!! Liebe Grüße!!

  2. Julia sagt:

    Hallo Diana,
    ich habe im Herbst darüber nachgedacht, das Grenzgebiet IM Land wäre aber auch ok, so würde/wollte ich dem Land im akuten Mangel erhalten bleiben…das Ergebnis ist wie es aussieht keine Versetzungsfreigabe…nicht mal innerhalb EINES Landes…und ich bin dafür am Boden🙈

  3. Wusler sagt:

    Hallo Diana,

    ich habe vor 2 Jahren an dem Lehrertauschverfahren teilgenommen mit den gleichen Absichten wie du: Beim ersten Mal klappt es bestimmt nicht, aber der Folgeantrag wird dann priorisiert. Zum Glück wurde dann doch der erste Antrag schon genehmigt und so konnte ich zum neuen Schuljahr das Bundesland wechseln. Bis auf die Mengen an Anträgen und Formularen ging es also relativ flott.
    Ich drücke dir die Daumen, dass alles so läuft, wie du es dir wünscht!

    Liebe Grüße

    • Diana sagt:

      Danke :) wann hattest du denn Bescheid, an welche Schule es dich genau verschlägt? Weißt du das noch? Oder konntest du das sogar wählen?

      • Anonymous sagt:

        Ich möchte von NRW nach BY und suche einen Tauschpartner, wie viele andere hier auch. Anders gefragt, was bringt mir dieser, wenn das Minsterium doch im Endeffekt darüber entscheidet, ob dieser Tauschpartner mit mir tauscht oder jemanden, der vielleicht mehr Sozialpunkte hat als ich? Die Sache mit dem Tauuschpartner kann doch nur 1 zu 1 funktionieren. Wenn z.B. 20 zu 3 wechseln wollen, entscheiden doch die sozialen Aspekte, oder? Aber vielleicht gibt es ja jemanden, der tauschen möchte. Liebe Grüße, Theresa

    • Julia sagt:

      Liebe/r Wusler,
      war dein Antrag damals eine „Familienzusammenführung“, verheiratet und evtl. auch schon mit Kind? Ich hab heute von 3 abgelehnten Anträgen mit mittlerweile 3 Kindern gehört…

  4. Anonymous sagt:

    Hallo Diana
    Ich habe erfolgreich das Ländertauschverfahren hinter mich gebracht und bin sehr glücklich darüber, nun wieder in meiner alten Heimat zu sein. Bei mir ging es glücklicherweise schnell, aber ich sooo viele andere Lehrerinnen kennengelernt, die trotz mehrerer Kinder im schulpflichtigen Alter noch immer Jahr für Jahr erfolglos ihre Versetzungsanträge stellen… Je mehr ich mich mit dem Verfahren beschäftigt habe, desto offensichtlicher wurde es, dass die Entscheidungen oft sehr willkürlich getroffen werden und es wohl (leider) auch häufig davon abhängt, ob man jemanden kennt, der jemanden kennt, … der irgendetwas zu sagen hat. Aus eigener Erfahrung kann ich dir empfehlen, unbedingt Kontakt mit Schulen aufzunehmen, an denen du dir vorstellen könntest zu arbeiten. Ich habe während meiner Elternzeit angefangen an einer ganz tollen Schule zu arbeiten (einige Stunden sind mit Genehmigung des Dienstherrn als Nebentätigkeit möglich) und hatte das Glück, dass sich meine jetzige Schulleiterin am Schulamt für mich stark gemacht und mich angefordert hat. Letztlich hat vermutlich genau das den Ausschlag gegeben, dass es bei mir gleich beim ersten (ernst gemeinten) Antrag geklappt hat.
    Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir starke Nerven 😉

  5. Ninalla sagt:

    Hallo :)

    Ich stelle jetzt auch einen versetzungsantrag Bawü—> Bayern.. aber ohne Mann und Kinder wohl aussichtslos, da ich auch erst das 2. Jahr an der Schule bin und noch in der Probezeit :( weiß hier jemand, ob es auch in Bayern Sinn macht, sich an Schulen vorzustellen ? In Bayern ist ja einiges anders ..

    Drücke uns allen die Daumen.. ninalla

    • Özlem sagt:

      Hallo ninalla,
      ich glaube die Schulen haben da keinen Einfluss darauf. Ich habe gerade gelesen, dass du nach Bayern möchtest. Ich bin in Bayern und möchte im Schuljahr 2020/2021 nach BaWü. Hessen und RLP würden auch noch in Frage komme ,vorausgesetzt ich verliere meinen Beamtenstatus nicht. Ob es schnell klappt? Habe unterschiedliche Meinungen dazu gehört/gelesen. Also wer gerne aus BaWü nach Bayern möchte, ich tausche gerne. :) Mittlerweile schreibt mein Freund schon Bewerbungen nach Bayern,falls es mit der Versetzung (trotz Heirat dann) nicht klappen würde.
      Ich habe mal eine andere Frage: Weiß jemand, ob ich als (verbeamtete) Lehrerin z.B. in RLP wohnen, aber in BaWü arbeiten darf?
      Man denkt über Verschiedenes nach …
      Lieben Dank für diese Möglichkeit, hier fragen zu können.
      VG
      Özlem

      • Diana sagt:

        Hallo Özlem, natürlich darfst du in RLP wohnen, wenn du in BaWü arbeitest. Warum auch nicht? Hauptsache, du kannst deinen Dienst wahrnehmen. Ich drücke dir die Daumen für einen Wechsel!

      • Anonymous sagt:

        Hallo Özlem,
        ich möchte aus Bonn an der Grenze zu RLP nach Bayern wechseln mit dem nächsten LTV. Vielleicht ist ein Ringtausch möglich. Ich galube aus Bayern raus hast du sehr gute Chancen, weil viele Tauschpartner reinwollen und nur auf dich warten. Drücke die Daumen. Theresa

  6. Anonymous sagt:

    Ich möchte auch nach Bayern wechseln, bin auch nicht verheiratet und noch kinderlos. Eine Schwangerschaft ist für das Frühjahr geplant. Hoffentlich klappt es. Und die Versetzung dann auch. Eine Fernbeziehung mit 500km Entfernung pro Weg zehrt ganz schön…
    Viel Glück uns allen!
    An

  7. Sabine sagt:

    Hallo Ninalla,
    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen. Du sagtest dass du während der Elternzeit an einer anderen Schule gearbeitet hast. Heißt das dass du während der Elternzeit offiziell bei einem anderen Arbeit bzw in einem anderen Bundesland arbeiten dürftest?
    Eine Antwort würde mir sehr helfen.
    Viele Grüße
    Sabine

  8. Nordlicht sagt:

    Hallo,
    ich möchte ebenfalls nach Bayern wechseln. Komme aus Schleswig-Holstein, bin verheiratet und habe zwei Kinder. Mann und Kinder leben seit anderthalb Jahren in Unterfranken und ich pendele an Wochenenden und in den Ferien. Ein inzwischen unerträglicher Zustand. Mir wird allerdings von jeder Seite gesagt, dass ein Tauschpartner, der auch noch von derselben Schulform sein muss, zwingend notwendig ist. Ein Ringtausch sei nicht vorgesehen. Familiäre Gründe spielen nur eine Rolle, wenn denn ein Tauschpartner vorhanden ist.
    Wer weiß mehr? Hat einer von euch einen Rechtsbeistand genommen und war damit erfolgreich?
    Ich bin total verzweifelt und froh über jeden Tipp!
    Vielen Dank im Voraus!

    • Maike Bensing sagt:

      Ich hänge mich hier mal dran.
      Bin zur Zeit verbeamtet in Hessen, mein Mann hat eine neue Arbeitsstelle in Baden-Württemberg.
      Dort werden im Sommer auch unsere 3 Kinder eingeschult.
      Im Moment sieht es so aus, dass ich vermutlich das neue Halbjahr für 4 Stunden anreisen muss, den Rest kann ich über Überstunden abbummeln. Zumutbarkeit? Härtefall? Interessiert hier leider überhaupt nicht. Da Hessen auch nur zum 01.08. am Tauschverfahren teilnimmt und ich die Frist 01.02. nicht einhalten konnte, kann ich frühestens nächstes Jahr darauf hoffen…
      Habe jetzt mal meine Gewerkschaft eingeschaltet, mal schauen was dabei rauskommt…
      Diese Nachteile des Beamtentums sieht aber mal wieder keiner. In der freien Wirtschaft wäre eine quasi 1jährige Kündigungsfrist undenkbar…
      Liebe Grüße

  9. Nordlicht sagt:

    Hallo Diana,

    wie kommst du darauf, dass ein direkter Tauschpartner beim Lehrertauschverfahren nicht notwendig ist und auch im Ringtauschverfahren ein Bundeslandwechsel möglich ist? Mir wird genau das Gegenteil von den Sachbearbeitern beider Bundesländer gesagt!
    Ich habe meinen zweiten Antrag gestellt und gerade gehört, dass auch dieser nicht klappen wird. Bin dementsprechend verzweifelt und über jeden Tipp dankbar.
    Vielen Dank im Voraus!
    Birgit

    • Diana sagt:

      Liebe Birgit, deine Situation klingt echt nicht gut, das tut mir leid!! Ich drücke dir die Daumen, dass du bald versetzt wirst. Schick mir doch bitte eine Mail an mail@buntesklassenzimmer.de, dann kann ich dir mehr zu den Infos und dem Verfahren schreiben. Liebe Grüsse, Diana

    • Ruth sagt:

      Liebe Diana,
      ich weiss nicht, wie ich Birgit (Nordlicht) erreichen kann. Interessanterweise möchte sie ja von Schleswig-Holstein nach Bayern wechseln und ich umgekehrt von Bayern nach Schleswig-Holstein.
      Vielleicht kannst du mir den Kontakt vermitteln bzw. ihr meine Kontaktadresse geben ?

      Liebe Grüße, Ruth

  10. Ruth sagt:

    Hallo, durch Zufall bin ich hier auf der Seite gelandet. Ich komme aus Bayern (Mittelfranken) und möchte gerne nach Schleswig-Holstein wechseln.
    Ich bin noch am Überlegen wie das am Besten gehen soll. Von S-H-Seite aus wurde mir das Länderaustauschverfahren und das direkte Bewerbungsverfahren vorgeschlagen.
    Vielleicht weisst du mehr? Käme ich eventuell als deine Austauschpartnerin in Frage?
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du dich bei mir meldest : Cippewa@gmx.de

    Liebe Grüße, Ruth

  11. Anonymous sagt:

    Liebe Diana,

    ich versuche jetzt mittlerweile zum vierten Mal im Lehreraustauschverfahren von NRW nach Rheinlandpfalz versetzt zu werden. Seit über drei Jahren warte ich nun. Mein Lebensgefährte lebt in in RLP und ist dort selbstständig mit eigenem Betrieb. Für ihn ist ein Umzug unmöglich. Ich fahre jedes WE 200 km hin und 200 km zurück um ihn zu sehen. Jedes 2. WE fährt meine mittlerweile fast 6jährige Tochter mit, die aber nicht unser gemeinsames Kind ist. Die Situation belastet uns alle. Da mein Lebensgefährte auch und vor allem am WE arbeitet haben wir nur wenig gemeinsame Zeit miteinander. Ich hoffe sehr, dass es diesmal klappt. Ich warte eigentlich jeden Tag auf eine Info. Erst in diesem Jahr wurde ich das erste Mal von NRW freigegeben. Ich verstehe auch nicht, warum das so schwierig ist (auch ich möchte an dieser Stelle nicht über ein bundeseinheitliches Schulsystem diskutieren) innerhalb eines Landes den Job zu wechseln und warum hier mit so wenig Feingefühl und Interesse für die Belange der Menschen agiert wird. Bist du denn mittlerweile versetzt? Ich drücke die ganz fest die Daumen!
    LG, Catrin

    • Birgit Hoppe sagt:

      Liebe Catrin,

      ich kann dir berichten, dass die Versetzungsrunden für das LTV in der letzten Märzwoche in Berlin stattgefunden haben. Mein zuständiges Ministerium hat mir signalisiert, dass die Nachbereitungen in der vergangenen Woche in den jeweiligen Ministerien liefen und ich bitte von Nachfragen absehen möge. Alle Antragsteller bekämen nun “zeitnah” Bescheid.

      Ich habe trotzdem nachgefragt.

      Gestern bekam ich knapp die Auskunft, dass ich im Rahmen des LTV nach Thüringen versetzt worden bin und von beiden Ministerien Bescheid erhalten würde. Wann sei nicht zu sagen, man sei noch mitten in den Nachbereitungen.

      Mein Wunsch ist es, nach Bayern versetzt zu werden. Meine Familie, Mann und zwei ältere Kinder, leben seit anderthalb Jahren in Unterfranken. Thüringen hatte ich als Plan B angegeben. Die Landesgrenze ist von uns aus über die Autobahn in 30min zu erreichen. Mein Einsatzort müsste unmittelbar an der Grenze liegen, habe ich im Antrag geschrieben.
      Nun bin ich gespannt, was man mir tatsächlich anbietet. Länger als 45min für eine Tour werde ich auf keinen Fall fahren.

      Ich verstehe es auch nicht, warum man uns unsere Wünsche nicht erfüllen kann. Alle Bundesländer suchen Lehrer, sollen sie uns doch einfach dahin gehen lassen, wo wir hin wollen!

      Ich vermisse die Fürsorge meines Dienstherren, zu der er mir und meiner Familie gegenüber verpflichtet ist. Stattdessen werde ich immer nur auf meine Pflichten als Beamtin hingewiesen. Ja, ich bin Beamtin und sicherlich hat das enorme Vorteile, aber wenn man um etwas bittet, wird man wie ein kleines Kind behandelt und persönliche Belange interessieren niemanden in den Verwaltungsetagen. Ich kann mich nicht selbst um einen neuen Arbeitsplatz bemühen. Ich bin Beamtin und auf das Wohlwollen und die Fürsorge meines Dienstherren angewiesen! Ich habe Pflichten und Rechte als Beamtin und deshalb verdiene ich auch weniger, als wäre ich in der freien Wirtschaft beschäftigt!

      Ich bin die letzten anderthalb Jahre an jedem möglichen Wochenende am Freitag 650km zu meiner Familie gefahren und Sonntagnacht 650km wieder hoch nach SH.
      Das hat nicht nur emotional stark belastet, sondern auch finanziell. Um jetzt rechtzeitig die Wohnung hätte kündigen zu können, hätte ich bis zum 31. März Bescheid haben müssen. “Zeitnah” war für mich also mal wieder “zu spät”. Ein Satz per E-Mail hätte doch gereicht. “Versetzung nach Thüringen, schriftlicher Bescheid folgt!” Wo ist das Problem?

      Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du in der nächsten Woche positiven Bescheid erhältst! Wenn nicht, solltest du mit deiner Freigabe versuchen, selbst eine Stelle zu finden. Ich weiß nicht, wie das in deinem Bundesland aussieht, aber in Bayern ist auch das keine Option für mich. Ich habe ALLES versucht, um selbst eine Stelle zu bekommen. NICHTS hat geklappt!

      Oder Plan C muss her… Kündige, heirate deinen Partner und arbeite bei ihm in der Firma mit! ;)) … Hat man dir das schon vorgeschlagen?

      Liebe Grüße
      Birgit

  12. Amelie sagt:

    Hallo,
    ich befinde mich derzeit auch im Verfahren.
    Gibt es Bewerber, die von Bayern nach Hessen wechseln wollen?
    Würde mich freuen, wenn sich jemand meldet…
    VG, Amelie

    • Birgit Hoppe sagt:

      Hallo Amelie,

      das LTV für dieses Jahr ist gelaufen. Wenn du versetzt worden bist, müsstest du in den nächsten Tagen Bescheid erhalten.
      Viel Glück!

      Liebe Grüße
      Birgit

      • Ela sagt:

        Hallo, ich habe darüber Bescheid bekommen, dass ich von Hessen nach Bayern wechseln kann.
        Weiß jemand wann man Schulform und Schulort gesagt bekommt?
        Lg

        • Diana sagt:

          Also der Schulort wurde mir wirklich erst sehr kurzfristig mitgeteilt, das war in den Sommerferien. LG

        • Amelie sagt:

          Hi,
          herzlichen Glückwunsch! Ist ja super dass das bei dir geklappt hat!
          Darf ich fragen, wieviele Anträge du bereits gestellt hattest?
          Rückmeldung dauert meistens bis Ende April/Anfang Mai. Allerdings bekam ich die Post immer aus Hessen… würde einfach mal im KM in Bayern anrufen. Meistens bekommt man da Auskunft.
          LG

          • Ela sagt:

            Ich habe das erste mal teilgenommen.
            Du meinst man bekommt die Schule schon Ende April Anfang mai gesagt?

          • Diana sagt:

            Nein, da bekommt man “nur” zunächst die Auskunft, ob man wechseln darf oder nicht.

          • Ela sagt:

            In meinem Brief stand schon ein derzeit geplanter Bezirk drinnen. Bin neugierig, wann man ca die Schule gesagt bekommt?! Weißt du da was?

      • Noah sagt:

        Hallo,

        ich suche Kontakt zu jemanden, der von SH nach NRW wechseln möchte. Ich möchte gerne von NRW nach SH wechseln.
        E-Mail: wolkenoah@icloud.com

  13. Susanne sagt:

    Hallo. Ich habe in diesem Schuljahr auch einen Versetzungsantrag gestellt. Ich bin in Hessen an einer Grundschule und wohne in Baden-Württemberg. Die ersten vier Jahre bin ich in die Nähe des Schulortes gezogen, aber der Liebe wegen und auch der Heimatverbundenheit bin ich wieder zurück und pendele nun seit sieben Jahren.
    Mittlerweile haben wir Nachwuchs und die Fahrerei täglich schlaucht. Leider wurde auch bei mir der Antrag abgelehnt, da wir keine Lehrer im „Topf“ haben.
    Für das kommende Jahr werde ich erneut einen Antrag stellen. Ich habe aber auch gehört, dass es einfacher sei, einen Tauschpartner zu finden. Arbeitet jemand vielleicht in Baden-Württemberg und würde gerne nach Hessen wechseln? Vor allem aus dem Neckar-Odenwald- Kreis und würde gerne in die Nähe von Heidelberg?
    Wäre toll, wenn sich jemand darauf meldet. Oder vielleicht kennt jemand jemanden?
    Vg Susanne

  14. Theresa sagt:

    Ich habe dieses Jahr meine 4. Absage im Ländertauschverfahren von NRW nach BY am Gymnasium erhalten, obwohl wir seit diesem Jahr verheiratet sind, leider kinderlos. Ich bin inzwischen total verzweifelt. Mit Zweierschnitt keine Chance auf Direktbewerbung bei Staat, Stadt und Kirche. Ohne Kinder noch nicht mal Aussicht auf Beurlaubung mit Vertretungsverträgen.
    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und möchte sich ein bisschen mit mir austauschen?

  15. Tine sagt:

    Ihr Lieben,
    auch bei uns ist in den Osterferien eine Familienentscheidung gefallen: Wir möchten aus Hessen zurück nach Bayern! Es ist alles sehr kompliziert. Ich bin verheiratet und habe eine 4jährige Tochter. Im Moment leben wir alle drei in Hessen. Ich bin Alleinverdienerin in Vollzeit, mein Mann hat in Bayern keine Stelle (er studiert noch und wird eher Hausmann sein/bleiben) und ich werde auf gar keinen Fall eine Fernbeziehung führen, zumal das bedeuten würde, dass ich nicht nur von meinem Mann, sondern v.a. von meiner kleinen Tochter getrennt wäre und das könnte ich niemals aushalten. Es bleibt also nur das Ländertauschverfahren. Eine Direktbewerbung ist auch bei mir aussichtslos, da auch ich einen Zweierschnitt habe. Ich habe zwar Mann und Kind, aber dennoch wird das dann vermutlich ja nicht als Familienzusammenführung gewertet.
    Hat jemand Erfahrung mit dem Dienstherrenwechsel Land – Kommune? Ich liebäugle sehr mit der Stadt Nürnberg als Arbeitgeber. Und noch eine Frage: Es herrscht Lehrermangel an Mittelschulen v.a. im Großraum Oberbayern. Ich bin Gymnasiallehrerin, arbeite aber seit 6 Jahren an einer Beruflichen Schule, inklusive Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss. Könnte ich versuchen, mich an eine Mittelschule versetzen zu lassen (ohne Lehramtsbefähigung an Mittelschulen)?
    Mein Traum ist es, weiterhin an einer Beruflichen Schule arbeiten zu können, v.a. mit benachteiligten Jugendlichen. Das hat mir in der Vergangenheit riesen Spaß gemacht.

    Ich werde mich also so oder so in der nächsten Runde in den Versetzungsring werfen und parallel das Direktbewerbungsverfahren nutzen (was aussichtslos ist). Ob mich meine Schulleitung allerdings freigibt, steht auch noch in den Sternen. Bisher wissen sie von nichts (und blöderweise habe ich mich gerade auf eine A14 Stelle beworben – ich Dummbolzen!).

    LG
    Tine

    • Birgit Hoppe sagt:

      Hallo Tine,

      du kannst in Bayern an einer Sondermaßnahme teilnehmen. Qualifizierung zur Mittelschullehrerin. D.h., du machst zwei Jahre soetwas wie ein Referendariat. Unterrichtest an einer Mittelschule drei Fächer, bekommst einen Mentor an die Hand. Zum Abschluss folgt eine Prüfung. Du zeigst drei Stunden und musst ein 30minütiges Gespräch über Pädagogik in der Mittelschule führen.
      Während der zwei Jahre bist du angestellte Lehrerin auf A11 Niveau. Danach wirst du mit Glück ins Beamtenverhältnis übernommen. Du darfst dann aber nicht älter als 45 Jahre sein. Und dann bekommst du A12!
      Tolle Qualifizierung, nicht wahr?

      Ich hätte das ja gemacht, bin aber zu alt dafür. Und für die restlichen Jahre angestellte Lehrerin zu sein, wollte ich nicht. Da wurde mir wieder gesagt, dass ich meinen Leidensdruck abwägen müsse. Was sei mir wichtiger? Beamtenstatus und Solär oder meine Familie?

      Das LTV ist eine reine Farce, finde ich. Ich habe mich selbst um eine Lehrerstelle gekümmert. Habe zwei zur Auswahl. Morgen und übermorgen laufen die Vorstellungsgespräche. Ich hoffe, dass eine Stelle davon etwas wird!

      Dir viel Glück!

      Liebe Grüße
      Birgit

      • Diana sagt:

        Wir drücken dir auch die Daumen! Schreib doch mal, wie es ausging.

      • Anonymous sagt:

        Hallo Birgit,
        das verstehe ich gut. Wie meinst du, du hast Gespräche laufen.? Meiner Erfahrung nach bringen die zumindest nach Bayern gar nichts, da zuletzt das Minsterium über die Einstellung entscheidet- sowohl über das LTV als auch über die Direktbewerbung.
        Ich bin ähnlich wie du mehr als rstlos, da sich jeder vermeintliche Weg als Sackgasse entpuppt. Viel Erfolg dir!
        Theresa

        • Birgit sagt:

          Hallo Theresa,

          entschuldige bitte, dass ich jetzt erst antworte!
          Ich habe mich außerhalb des normalen Schulsystems auf zwei Lehrerstellen beworben. Einmal bei der Polizei und einmal in einer JVA. Beide Stellen haben ihre Anreize, aber bei beiden ist auch der große Nachteil, dass man keine Ferien mehr hat, sondern nur noch 30 Tage Urlaub.
          Aber nach reiflichem Abwägen meines Leidendrucks habe ich mich beworben. 🙃
          Die Entscheidungen fallen im Laufe dieser Woche. ENDLICH!! Ich zittere und bange seit Ende Mai!
          Etwas anderes hat sich mir nicht geboten. Erst wenn man nicht versetzt wird und auf der Suche nach einer Alternative ist, merkt man, was für einen luxuriösen Job man da hat als Lehrerin!

          Dir alles Gute!
          LG
          Birgit

          • Anonymous sagt:

            Hallo Birgit,
            das klingt ja spannend. Wie ergeht es dir denn jetzt bei der Polizei/JVA? Das ist wirklich sehr mutig. Hast du denn so deinen Beamtenstatus aufrecht erhalten können?
            Ja, du hast recht, die Situation ist einerseits luxuriös,andereseits kann man sich so schwer verändern ohne Kinder und vll. auch mit?! Bei mir ist es aktuell eher so, dass ich erwäge weiterhin zu pendeln, da sich sonst keine Möglichkeit auftut. Kündigen möchte ich nicht, in heutigen Zeiten finanzieller Unsicherheit ein Wahnsinn. Die Verbeamtung ist ein hohes Gut, wenn es innerhkalb der Familie sonst keine rechten Sicherheiten gibt und man selsbt auch nicht mehr ganz jung ist.
            Dir alles Gute. Lass mal was von dir hören.
            Gruß, Theresa

  16. Caro sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    auch ich möchte gerne wieder zurück in meine Heimat. Mein Mann pendelt jeden Tag, wir haben einen kleinen Sohn und ich bin zur Zeit in Elternzeit. Am Heimatort hätten wir zudem familiäre Unterstützung. Wir ziehen deshalb noch diesen Monat wieder nach Sachsen.
    Gibt es jemanden der von Sachsen nach Sachsen-Anhalt wechseln will?
    Ich möchte es gerne auch darüber probieren.

    LG Caro

  17. Simone sagt:

    Hallo Ihr lieben Lehrerinnen und Lehrer,
    mein Tauschantrag von NDS nach NRW und auch die Freigabe zur Bewerbung auf offene Stellen zum neuen Schuljahr 2019/2020 wurden leider abgelehnt. Wer weiß, wo man vielleicht ohne unsere hilfreichen Schulbehörden Tauschpartner finden kann? Vielleicht liest ja jemand mit, der oder die mit mir tauschen möchte? Ich bin Förderschullehrerin, Schwerpunkte Sprache und Lernen. Meine Stelle ist an einer FöS LE, ich bin aber in die Inklusion abgeordnet.
    Viel Erfolg an alle!
    Simone
    thirsty-for-more bei web.de

  18. Michele sagt:

    Hallo in die Runde, ich hake mich auch mal ein.
    Bei mir sieht die Situation wie folgt aus. Ich bin auf Beamter auf Lebenszeit in Baden-Württemberg an einer gewerblichen Berufsschule (Fächer: BWL + VWL, fachfremd unterrichte ich seit vier Jahren Deutsch und Gemeinschaftskunde). Ich komme gebürtig aus NRW, habe dort auch mein Studium absolviert und bin zum Ref. nach BaWü gegangen. Nun ist es an der Zeit für mich, nach Hause (NRW) zu gehen. Heimweh und in erster Linie die Pflege meiner Großmutter (bin ihr gesetzlicher Vertreter).

    Hat zufällig jemand Tipps, Ideen, Anregungen, Erfahrungswerte oder dergleichen für mich?

    Ich bin für jeden Hinweis mehr als dankbar!

    Herzliche Grüße aus Karlsruhe

  19. Anonym sagt:

    Ich wurde in BW übers Listenverfahren einer Berufsschule zugewiesen, über 1 Stunde vom Wohnort weg und obwohl ich Gynasiallehrerin bin. Ich habe einen 1-jährigen Sohn, pendle seit nun 6 Jahren täglich 2 1/2 Stunden. 4 Versetzungsanträge zurück ans Gym näher am Wohnort abgelehnt. Trotz Mann, Baby und abzubezahlender Wohnung. Werde wohl noch Jahre pendeln müssen und an einer Schulart unterrichten, die mir keinen Spaß macht. Personalrat konnte auch nicht helfen…so ist das leider. Trotz 1,0 Schulleiterbewertung und 1,9er Examen -.-

  20. Anonymous sagt:

    Hallo Michele, bin ebenfalls Beamter auf Lebenszeit. Arbeite zur Zeit an einer Hauptschule. Habe gerade meinen Versetzungsantrag von NRW nach Baden-Württemberg beantragt, da meine Lebenspartnerin ab Anfang 2020 als zukünftige Lehrerin dort hin zieht.
    Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit mit dir zu tauschen? Voraussetzung für mich wäre Nach Freiburg oder Nahe Umgebung (-30km) zu kommen.
    Vorausgesetzt ich erhalte eine Freigabe.
    Schöne Grüße

  21. Jenny sagt:

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte nächstes Schuljahr von NRW nach Hessen wechseln, weil mein Mann dort lebt und arbeitet. Ich befinde allerdings mitten in der 3-jährigen Probezeit (das erste Jahr neigt sich gerade dem Ende), wir haben keine Kinder und der Personalrat hat mir gegenüber geäußert, dass das Schulministerium mich aller Voraussicht nach nicht gehen lassen würde (Lehramt BK, Englisch & WiWi). Meine Schule weiß um meine Situation und wäre auch bereit “mich gehen zu lassen”, in Hessen habe ich bereits 2 interessierte Schulen, an denen ich möglicherweise anfangen könnte.
    Jetzt überlege ich, ob ich mich aus dem Dienst entlassen soll, wenn es nicht klappt, und in Hessen einfach von vorn anfange, da ich die Voraussetzung für die Verbeamtung nach wie vor erfülle (auch die bundeslandspezifischen) und es in meinem Fall kein Riesenverlust wäre.
    Jetzt erzählt mir eine Freundin, dass einige Länder Abkommen hätten, wechselnde Beamte, die kündigen, nicht wieder zu verbeamten, da sie quasi das System umgingen. Hat jemand davon schonmal etwas gehört (ich nämlich nicht)? Oder ist es schonmal jemand gelungen, in der Probezeit versetzt zu werden?

    Liebe Grüße

    Jenny

    • Sarah sagt:

      Eine Kollegin konnte während der Probezeit wechseln, allerdings ging eine Elternzeit damit einher.
      Von diesem Abkommen habe ich wohl auch schon einmal gehört, konnte aber nichts dazu finden. Selbst wenn es solch ein Abkommen gäbe, kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich irgendein Bundesland bei dieser schwierigen Lage mit dem akuten Lehrermangel rausnehmen könnte, deswegen Lehrerstellen unbesetzt zu lassen. Insbesondere weil du noch gar nicht auf Lebzeit verbeamtet bist und du somit noch nicht einem bestimmten Bundesland “gehörst”. In deinem Fall sollte es nicht so schwierig sein. Wenn du dir unsicher bist, erkundige dich aber bei deiner Gewerkschaft.
      Hat von euch, die versetzt wurden, schon jemand eine schriftliche Freigabe erhalten? Mich würde interessieren, ob die befristet ist oder nicht.
      Im letzten Verfahren wurde mir die Freigabe nämlich erteilt, es scheiterte am TV. Im Amt sagte man mir, dass ich mich mit der schriftlichen Freigabe aber auch direkt auf freie Stellenausschreibungen bewerben könne. Es gibt theoretisch nämlich noch weitere Möglichkeiten dahin zu kommen, wohin man möchte. ABER bewusst rücken die aus dem abgebenden Bundesland so spät mit der Info raus, dass es oft schon zu spät ist, um sich auf Ausschreibungen zu bewerben. Ich wusste schon im März von NRW, dass mich NDS freigegeben hatte. Diese Info erhielt ich offiziell aber erst Mitte Mai und nur telefonisch und auf mehrmalige Nachfrage aus NDS. Eine schriftliche Freigabe habe ich nie erhalten. Sollte das diesmal wieder der Fall sein, werde ich ganz bürokratisch den Rechtsweg einschlagen, denn mir immer zu sagen, die hätten Probleme mit der Post, finde ich unverschämt angesichts der Tatsache, dass es um meine berufliche und familiäre Zukunft geht.
      Liebe Grüße Sarah

  22. Folkomator sagt:

    Ich möchte mich von NRW nach SH versetzen lassen. Es ist mein zweiter Antrag. Gibt es jemanden, der sich von SH nach NRW versetzen lassen möchte? LG

  23. Kaffeetante sagt:

    Hallo,
    Und ich möchte von BaWü nach RLP – damit wäre der Ringtausch komplett

  24. Benjamin sagt:

    Hallo zusammen, ich suche einen Tauschpartner von NRW nach Baden-Württemberg ab Sommer 2020 oder Anfang 2021. Ich unterrichte derzeit im Süd-Schwarzwald in Baden-Württemberg Deutsch, Ethik und Philosophie an einem beruflichen Gymnasium. Würde gerne aus familiären Gründen nach Nrw gehen (meine Frau stammt gebürtig aus NRW,und wir planen dort eine Familie zu gründen, und das Haus der Großeltern zu übernehmen ). Zielregion Radius 150km rund um Köln/Düsseldorf.
    Freue mich auf Rückmeldung :-).
    Herzliche Grüße
    Ben

    • Anonymous sagt:

      Ringtausch. ich aus NRW nach Bayern, du aus Bawü nach NRW, nach BW gibt es bestmmt genügend Interessenten. Leider entwcheiden nicht wir über den TP, sondern die Sozialpuntte. Allerdings: Aus meinem Kollegium hat vor wenigen Jahren jemand auch BW nach NRW gewechselt ohne Mann, Kind oder zu pflegender Tante… Von daher hast du bestimmt keine schlechten Chancen, da mehr in den Süden wollen als umgekehrt. Viel Erfolg!

  25. Kladi sagt:

    Hallo – ich möchte aus persönlichen Gründen zum Schuljahr 2020/21 von HH nach Sachsen (Raum Leipzig) oder Sachsen- Anhalt (Raum Merseburg/Halle) wechseln. Gibt es zufälligerweise einen/ eine Tauschpartner/in hier?

  26. Anonymous sagt:

    Hallo Ben, ich biete Stelle am Gym in Bonn und möchte selbst nach Bayern. Vielleicht ist ein Ringtausch möglich… Soweit ich weiß, entscheiden nicht wir über den Tauschpartner, sondern die Ministerien hinsichtlich der Sozialpunkte im Pool möglicher Tauschpartner. Wenn es anders wäre, klärt mich auf, es würde mich mehr als freuen.

  27. Anonymous sagt:

    Ich möchte von NRW nach BY und suche einen Tauschpartner, wie viele andere hier auch. Anders gefragt, was bringt mir dieser, wenn das Minsterium doch im Endeffekt darüber entscheidet, ob dieser Tauschpartner mit mir tauscht oder jemanden, der vielleicht mehr Sozialpunkte hat als ich? Die Sache mit dem Tauschpartner kann doch nur 1 zu 1 funktionieren. Wenn z.B. 20 zu 3 wechseln wollen, entscheiden doch die sozialen Aspekte, oder? Aber vielleicht gibt es ja jemanden, der tauschen möchte. Liebe Grüße, Theresa

    • Maqu sagt:

      Liebe Theresa, ich würde gerne von Bayern nach NRW wechseln. Ich unterrichte Physik Geo und Sport fürs Gymnasium. Wie weit bist du denn schon in den Vorgang?
      Grüße
      Martin

      • Anonymous sagt:

        Servus Martin, ich versuche es das 4. Mal im LTV in den Großraum München am Gym/FosBos, es mangelt an Tauschpartnern aus BY raus, wollen halt alle dableiben. Insofern hast du aus BY nach NRW gute Chancen, weil mehr nach BY rein als raus wollen. Deine Fächer scheinen auch nicht uninteressant für NRW und auch allgemein. Ich unterrichte D und KR am einem naturwissenschaftlichen Gym in Bonn. Die Fächer sind aber nur bedingt wichtig für den Tausch, am Gym braucht man einen 1:1 Tauschpartner zwischen den BL, entschieden wird dann nach sozialen Kriterien. In den letzten Jahren wollten wohl so in der Regel ca. 20 nach BY rein – und 3 von BY nach NRW. Es gab ungefähr drei Tausche pro Durchgang in den letzten Jahren. Von daher mach dich stark für den Tausch. Gern können wir uns auch austauschen. Könnte dir meine Mail -Adresse hinterlassen, wenn das hier geht.
        Viele Grüße zurück! Theresa

  28. Anonymous sagt:

    Hallo zusammen,

    auch ich (auf Lebenszeit verbeamtete Lehrerin in Hessen) überlege, am Ländertausch teilzunehmen. Ich wohne in RLP, wurde auch dort ausgebildet und da ich mittlerweile 3 Kinder habe (eins davon auch schon zur Schule geht), wäre es mir lieber, wenn auch ich wieder in RLP arbeiten könnte.
    Momentan bin ich noch mit meinem 3. Kind in Elternzeit. Bis eben war ich mir eigentlich recht sicher, dass die Freigabe aufgrund meiner momentanen Beurlaubung kein Problem sein sollte (da ich der Schule ja gerade eh nichts nutze). Nun lese ich allerdings schon ein Weilchen in den verschiedenen Foren und werde mir immer unsicherer, ob ich die Teilnahme an diesem Verfahren tatsächlich “riskieren” soll, oder ob die Rückkehr an meine hessische Schule nicht einfach das kleinere Übel ist?!

    Was passiert denn eigentlich, wenn die beiden von mir angegebenen Wunschdienstorte nicht berücksichtigt werden und ich einfach an eine ganz andere Schule versetzt werde? Könnte ich in diesem Falle meinen Antrag zurückziehen?

    Scheinbar bin ich etwas naiv, wenn ich denke, die versetzen mich nur, wenn es an den beiden gewünschten Schulen klappt und ansonsten bleibt alles wie es ist?!

    Außerdem habe ich gelesen, dass RLP beim Ländertausch eine amtsärztliche Untersuchung verlangen kann, der Beamtenstatus im schlimmsten Falle aberkannt werden und ich in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis kommen würde. Dürfte ich in diesem Fall sagen, dass ich unter diesen Voraussetzungen einen Wechsel nach RLP ablehnen und doch in Hessen bleiben werde?

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