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Ich hatte in den letzten 6 Jahren tatsächlich immer den gleichen Schulplaner – und ohne Schulplaner kann ich nicht arbeiten! Er gehört für mich absolut zum Lehreralltag dazu. Bewusst entschieden hatte ich mich für den bisherigen nicht – an meiner alten Schule übernahm eine Kollegin Jahr für Jahr die Sammelbestellung und ich nahm das Angebot dankend an. Ich war aber bisher zufrieden – er war einfarbig, ziemlich neutral, funktional, super ausreichend.

Vor einiger Zeit bekam ich das Angebot, einen neuen Planer zu testen. Dieser wurde mir für die Benutzung auch kostenlos überlassen. Da ich mal Lust auf einen neuen Schulplaner hatte und mich das Angebot interessierte, sagte ich zu. 

Es handelt sich um den neuen „Design-Schulplaner“ von Betzold.

Da ich persönlich kein Ringbuch-Fan bin, bevorzugte ich das Hardcover in A4. 

Als der Planer bei mir ankam, war ich zunächst doppelt überrascht:

Zum Einen vom Gewicht – denn er kam mir im ersten Eindruck recht schwer vor – zum Anderen vom Aussehen, welches mir auf Anhieb gefiel, da die äußere Gestaltung nicht ganz so neutral ist wie bei meinem bisherigen, aber auch nicht aufdringlich. So sieht er aus:

Beim ersten Aufklappen nehme ich wahr, dass der Umschlag deutlich fester und stabiler ist als ich es bisher kenne – vielleicht kommt daher auch das extra Gewicht?! Macht aber haptisch einen guten Eindruck. 

Beim groben Durchblättern muss ich ein bisschen Schmunzeln! Es ist eben genau das Gegenteil von meinem bisherigen, strikt neutralen Schulplaner. Ein bisschen verspielt, ein bisschen bunt, ein bisschen anders. Gut gefällt mir, dass die ersten beiden Seiten erstmal gar nicht so typisch Schule sind, sondern mich auch daran erinnern, dass ich neben der Schule noch ein tolles Leben habe(n soll)…! 

In Gedanken bin ich schon dabei, die „Jahreszeiten-to-do-Liste“ auszufüllen und träume mich beim Lesen des To-Dos „Baden im See“ bereits in unseren anstehenden Sommerurlaub. Hachja! Das kam jetzt ganz unerwartet, muss ich ehrlich sagen. Ich blättere mal weiter.

Es folgen Ferienpläne und ein Jahresplaner über mehrere Seiten. Danach kommt der größte Teil mit den Monaten und Wochen, die ich für meine Unterrichtsplanung in den einzelnen Stunden benutzen kann. Dabei beginnt jeder neue Monat mit einer thematisch passenden Doppelseite, die gar nicht immer (nur) mit Schule zu tun hat. Hier findet man manchmal eine kurze Pausenbeschäftigung oder eine Bastelidee oder ähnliches und Platz für Dinge, die in dem Monat anstehen. 

Die Seiten mit den Wochentagen (je eine Woche pro Doppelseite) sind etwas anders gestaltet und aufgeteilt, als ich es bisher gewohnt bin. Nach einer kurzen Orientierung ist das aber kein Problem. Montag bis Freitag steht genug Platz zur Verfügung und auch am Wochenende kann man etwas eintragen. Zusätzlicher Platz für Notizen ist auch vorhanden. An jedem Tag ist Platz für Notizen zu 10 Unterrichtsstunden:

Ich selbst habe aktuell max. 5 Stunden pro Tag, sodass mir der Platz, der dann letztlich für eine Stunde gedacht ist, nicht ausreichen wird. Ich bräuchte eher nur 6 Felder mit jeweils mehr Platz. Ich sehe mich also jetzt schon dabei, die vorhandene Struktur für meine Zwecke etwas durcheinanderzuwerfen. Ich muss auf lange Sicht sehen, wie ich damit klarkomme und ob mich das irritiert. Wer täglich mehr Stunden hat, für den ist die Aufteilung sicher von Vorteil. Außerdem ist es ja auch Typabhängig – manch einer schreibt vielleicht nur 1, 2 Stichpunkte pro Stunde auf und notiert sich die Details woanders. Ich schreibe oft die einzelnen Schritte in den Planer und brauche deshalb mehr Platz. 

Im hinteren Teil des Planers kommt dann viel Organisatorisches: Schülerlisten, Notenlisten, Stundenpläne, Sitzpläne etc. Für all das ist sehr viel Platz, auch bei großen Klassen. Freie Seiten für Notizen zb bei Konferenzen schließen den Schulplaner ab. 

Inhaltlich hat man also bei dem Design-Schulplaner meiner Meinung nach alles, was man braucht, und noch ein bisschen mehr. Natürlich würden mir vielleicht noch mehr Dinge einfallen, die in einem Schulplaner Platz finden könnten, aber man darf auch nicht vergessen, dass mehr Seiten auch mehr Gewicht bedeuten. Und es soll ja noch handlich bleiben.

Farblich ziehen sich die Pastelltöne vom Cover durch den gesamten Planer durch. Auch das ist für mich neu und erstmal gewöhnungsbedürftig – aber nicht im negativen Sinn. Im Gegenteil, ich finde es mal eine gute Abwechslung und könnte mir grade gut vorstellen, den Planer schon einzusetzen – wenn er nicht erst für nächstes Schuljahr konzipiert wäre!

Oh jetzt habe ich bereits deutlich mehr geschrieben, als geplant. Aber ich denke und hoffe, ihr habt einen ganz guten Eindruck vom Planer bekommen. Manche von euch kennen ihn sicher – dann nichts wie her mit euren Erfahrungen! Insgesamt würde ich sagen, ist es definitiv eine Typsache, ob das der richtige Planer für dich sein könnte oder nicht. 

Du bist eher der nüchterne Typ, der das Genannte eher albern findet und es lieber alles schwarz auf weiß mag? Dann schau dich lieber nach einem anderen Planer um ;-) Du hast Lust auf ein paar Farbkleckse im oft stressigen Alltag, auf was Neues, Bastelideen und und und? Dann schau dir diesen Planer unbedingt an! 

Diesen und weitere findest du im Betzold Shop: –> KLICK

Design-Schulplaner im Test

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