Josef wird verkauft

Diesen Teil der Bibelgeschichte habe ich aus Sicht eines Kamels erzählt. Dazu habe ich ein Stoffkamel mitgebracht, das gleichzeitig eine Handpuppe ist:

Jüngere Schüler lieben ja Handpuppen und waren direkt hellauf begeistert. Jeder wollte das Kamel einmal streicheln. Zunächst begann das Kamel zu erzählen, wie sein Leben so aussieht etc. Danach kam es auf die Geschehnisse mit Josef zu sprechen. Ich fasse euch die Geschichte mal in meine Worte, damit ihr eine Vorstellung bekommt:

„Ich bin ein Kamel. Ich lebe in der Wüste. Seht ihr meine großen, breiten Füße? Die habe ich, damit ich besser im Sand laufen kann und nicht einsinke. Tag ein, Tag aus wandern wir durch die heiße Wüste. Um das gut zu überstehen, haben wir Höcker, in denen wir Fett speichern. Wir laufen in einer Karawane, das heißt, mehrere Kamele laufen hintereinanderher. Unsere Aufgabe ist es für die Männer, denen wir gehören, Waren zu tragen. Wir bringen sie in große Städte wie Ägypten. … (Kinder das Kamel anfassen lassen, mit ihm sprechen lassen.)  Auch heute waren wir auf dem Weg nach Ägypten, als wir plötzlich an einem Brunnen vorbeikamen. Dort standen Männer, die auf einen Gefangenen im Brunnen zeigten. Sie wollten mit ihm Geld verdienen, deshalb boten sie ihn meinen Herren an. Stellt euch vor, die kauften den Mann, der Josef hieß! An ein Seil gekettet lief Josef dann zwischen uns Kamelen den weiten, weiten Weg durch die Wüste bis nach Ägypten. Er bekam kaum zu trinken, schwitzte immerzu und ihm taten alle Gliedmaßen von dem langen Marsch weh. (usw….)”

Für mich und ich denke auch für die Kinder war das mal ein anderer Zugang zur Geschichte und eine ganz andere, etwas unerwartete Perspektive. Auch dieses Mal sprachen wir über Josefs Gefühle. Zuletzt malten die Kinder ein Bild aus, auf dem Josef mit der Karawane zu sehen war.

Alle weiteren Artikel zu dieser Bibelgeschichte findet ihr zum Teil hierunter verlinkt, ansonsten auch oben im Menü unter “Fächer” -> Religion.

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