Heute melde ich mich mit News: Das Ländertauschverfahren ist nach etlichen Hürden nun endlich durch und ich darf zum neuen Schuljahr meinen Dienst im neuen Bundesland antreten!

Ich freu mich! Natürlich verlief die Schulzuteilung nicht ohne ein Hin und Her: Durch einen reinen Zufall erfuhr ich, an welche Schule ich versetzt werden sollte. Ich traute meinen Ohren kaum: es sollte tatsächlich die Schule werden, die in meinem Wohnort liegt – und an der ich als Kind selbst zur Schule gegangen war! Von der Entfernung her konnte ich es nicht besser treffen.

Als ich mich telefonisch beim Schulleiter meldete, bekam ich jedoch folgendes zu hören: “Stimmt, sie STANDEN schon mal auf meiner Personalliste, das wurde aber bereits revidiert.” Aaaaah! Ich hätte es wissen müssen, dass es so einfach nicht werden würde ;-) Schade, denn der Schulleiter klang sehr nett. Vorbei der Traum, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren!

Einige Tage später versuchte ich dann erneut mein Glück bei der zuständigen Stelle und bekam die Info, dass bereits eine neue Schule für mich gefunden wurde. Wie es der Zufall so will, handelte es sich dabei um eine Schule, von der ich zuvor viel Positives gehört hatte! Ich war glücklich. Bis die Person sagte: “So ganz sicher ist es aber noch nicht. Ich muss noch mit der Schulleitung sprechen.”

Geschlagene 10 Minuten später klingelte mein Handy – unbekannte Nummer. Da rief mich doch tatsächlich bereits o.g. Schulleitung an! Sie würde sich ja sehr freuen, mich im Team begrüßen zu dürfen, da ich mit den paar Stunden ideal an ihre Schule passen würde! Und ab da war es amtlich.

Ich konnte – und kann – mein Glück kaum fassen, denn es handelt sich um eine relativ kleine (zweizügige) Dorf-Grundschule, ca. 10-15 Minuten Fahrtweg von zuhause entfernt. Dort ergab sich kurzfristig noch Bedarf, da eine zweite erste Klasse angemeldet ist. Und die Glückssträhne hörte noch nicht auf! Jetzt kommt’s, haltet euch fest:

Die Schulleitung FRAGTE mich höflich, in welchen Fächern und Klassen sie mich denn einsetzen DÜRFTE. Ich war sprachlos und konnte nur noch antworten: “Ähm… da wo Sie mich eben brauchen?!” Sie lachte und wollte Detaills. Versteht mich nicht falsch, meine vorherige Schulleitung war auch super und wir hatten ein gutes Dienstverhältnis, aber die persönlichen Wünsche waren verständlicherweise eher zweitrangig. Und es kam noch besser: am nächsten Tag erhielt ich bereits meinen vorläufigen Stundenplan! Und das sogar noch vor den Sommerferien. Zu der Zeit hatte ich in den letzten Jahren noch nicht einmal mein Deputat gewusst!

Es wird spannend und für mich eine neue Erfahrung, an einer neuen Schule frisch zu starten! An der alten Schule hatte ich mir doch irgendwie schon eine gewisse Rolle / Stellung erarbeitet und meinen Platz gefunden. Jetzt kommt alles auf Anfang. Aber was soll ich sagen – ich bin rundum zufrieden, freue mich auf die neue Schule, das neue (kleine) Kollegium, die neuen Kinder und neue Herausforderungen! Und dank der frühzeitigen Infos kann ich die letzten Wochen meiner Elternzeit noch entspannt und ohne Stress genießen.

Falls jemand mitliest, der schon mal gewechselt hat: wie war das für euch?

Ländertausch: die Versetzung ist durch

Ein Gedanke zu „Ländertausch: die Versetzung ist durch

  • 24. Juni 2018 um 9:48
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    Liebe Diana, ich freue mich sehr für dich, dass es jetzt endlich geklappt hat mit dem Wechsel und dann auch noch an so eine gute Stelle! Die Freude und Erleichterung sind dir deutlich anzumerken! Ich selbst habe ja damals vor 7 Jahren nur die Schule gewechselt, von einer Gemeinde in eine andere. Bei mir klappte damals nicht mit meiner Wunsch-Schule, aber es zeigte sich,dass das Schicksal es gut mit mir gemeint hatte und meine jetztige Schule sich zu meiner Traum-Schule entwickelt hat! Also alles super so! 😉

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