Ostern im RU: Auferstehung

Ich weiß, dass dieser Beitrag für viele von euch schon zu spät kommt, aber vielleicht wollt ihr euch die Idee fürs nächste Jahr merken. Ich will einfach unbedingt noch davon berichten:

In diesem Jahr habe ich mit meinen Erstklässlern eine wirklich schöne Doppelstunde zur Auferstehung Jesu gehalten. Wir hatten im Voraus den Tod Jesu behandelt, sodass wir dann in der genannten Doppelstunde mit Hilfe eines Bildes zunächst nochmal gemeinsam wiederholen konnten, was bis Karfreitag geschah. Zur Veranschaulichung hatte ich eine Auferstehungspflanze dabei – auch Rose von Jericho genannt. Es gibt sie für ca 5-7 Euro zu kaufen:

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Sie sieht wie eine vertrocknete Knolle aus, vermittelt damit ein Bild von Tod und Traurigkeit. Wir betrachteten sie gemeinsam und die Kinder durften sie auch mal anfassen und dran riechen. Ich stellte sie dann zur Seite und übergoss sie mit heißem Wasser. Anschließend erzählte ich, illustriert mit einem kleinen, sich aufbauenden Tafelbild, von dem Begräbnis Jesu, dem Besuch der Frauen am Grab und der Nachricht, die die Frauen dort erhielten. Zum sich aufbauenden Tafelbild gehörten ein Bild vom Grab Jesu mit weggerolltem Stein, die drei Frauen, ein Engel und eine Sprechblase mit „Jesus lebt!“.

Während des Erzählens konnten wir schon beobachten, wie die Pflanze „zum Leben erweckte“. Die Kinder staunten nicht schlecht! Wenn man die Pflanze immer wieder mit heißem Wasser übergießt, geht es etwas schneller, aber insgesamt dauerte es schon ca. eine halbe Stunde, bis sie ganz grün war. Hier seht ihr ein Foto davon:

Schnell zogen die Schüler die Parallele zu Jesu Auferstehung. In der Zwischenzeit bekamen die Kinder den Arbeitsauftrag, ein Bild vom leeren Grab und den Frauen, die sich freuen, in fröhlichen Farben anzumalen. Außerdem sollten sie die Sprechblase mit „Jesus lebt!“ dazumalen und Auferstehung als Titel hinschreiben. Dadurch reproduzierten sie im Prinzip das Tafelbild und beschäftigten sich durch die Farbwahl noch mit den Themen Freude / Hoffnung (wir hatten das auch besprochen). Nach dieser Arbeitsphase trafen wir uns nochmal im Sitzkreis, um uns die grüne Auferstehungspflanze anzusehen und Gedanken auszutauschen.

Anschließend folgte eine Bastelphase: Wir bastelten Papierblumen, in deren Mitte wir „Jesus lebt!“ schrieben. Dazu hatte ich eine Vorlage auf buntes Papier kopiert. Die Kinder schnitten sie aus und schnitten die Blüten bis zum Kreis ein, um dann die einzelnen Blüten nach innen umzuklappen. Die geschlossene Blume durften sie dann in eine Schale mit Wasser legen. Das Wasser bewirkt, dass sich die Blütenblätter öffnen – also ähnlich wie bei der Rose von Jericho. Rein logistisch hatte ich immer eine Wasserschale für 2-3 Kinder und zum Glück in dieser Stunde auch unsere Referendarin, die mir half. Sobald ein Kind fertig war, durfte es seine Blume in die Schale legen und musste dann mit etwas Geduld warten (2-3 Minuten). Alle waren begeistert von den Blumen und wollten unbedingt noch Vorlagen mit nach Hause nehmen.

1. Vorlage ausschneiden und innen beschriften
2. Blüten einschneiden und einklappen
3. In Wasser legen

Zum Schluss trafen wir uns noch einmal im Kreis, blickten auf die Doppelstunde zurück und auf die Ostertage voraus. Auch die Fragen, was denn der Osterhase und die Eier mit Gott und Ostern zu tun hätten, fanden noch ihren Platz.

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1 Antwort

  1. Anonymous sagt:

    Das ist ja eine tolle Idee! Vielen Dank für deinen Beitrag!
    Gibt es die Vorlage für die Papierblume zum Herunterladen?
    Viele Grüße
    Sarah

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