Verhalten am und im Bus

Als Abschluss unserer Einheit in der Verkehrserziehung haben wir in zwei Stunden das richtige Verhalten am und im Bus besprochen. Eingestiegen bin ich mit einer Bewegungsgeschichte, bei der alle Kinder mitmachten. Wir stellten uns vor, wir liefen von zu Hause zur Bushaltestelle, stiegen in den Bus ein und fuhren zur Schule. Dazu machten wir passende Bewegungen (zum Beispiel auf der Stelle gehen, um den Stuhl herumgehen, sich hinsetzen, etc.).

Anschließend hing ich ein Schild einer Bushaltestelle an die Tafel und wir sammelten, was die Kinder bereits über das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und schließlich im Bus wussten. Ich ergänzte.

Zum Abschluss dieser ersten Stunde spielten wir das Ganze noch einmal handlungsorientiert durch:

vor der Tafel ließ ich 6 Stühle in 2er-Reihen platzieren, sowie einen Stuhl davor für den Busfahrer. An der Seite des Klassenzimmers hing das Haltestellenschild. Nun wurde ein Busfahrer ausgesucht, sowie 6 Schüler, die mit Schulranzen auf dem Rücken an der Haltestelle auf den Bus warteten. Als er “ankam” und sich die Türen öffneten, durften sie hineingehen. Zwischendurch wurde immer wieder von mir oder den Zuschauern das Verhalten der Kinder kommentiert und bewertet – was machten sie schon richtig? Was wäre besser anders?

Von außen erzählte ich dazu die Handlung, in groben Zügen sah das so aus: “Die Schüler warten an der Bushaltestelle auf den Bus. Oh, da kommt er! Achtung, er fährt ein Stück über den Bordstein – zurücktreten! Die Türen öffnen sich, sie steigen ein und suchen sich ihre Plätze. Los geht’s! Der Bus fährt ein gutes Stück, dann bremst er an einer Ampel. Weiter geht’s! Er fährt eine Rechtskurve … (usw.)” bis der Bus schließlich an der Schule ankommt und alle aussteigen. Ich stellte mich währenddessen neben den “Busfahrer” und machte passende Bewegungen vor, zum Beispiel bei “Los geht’s” ratterte ich rauf und runter, bei einer Bremsung lehnte ich mich nach vorne usw.

Dieses Rollenspiel machte den Schülern sehr viel Spaß, und natürlich wollten am Liebsten alle mal mitmachen, sodass wir mehrere “Fahrten” unternahmen.

In der Stunde am nächsten Tag wiederholten wir zum Einstieg, was wir am Tag zuvor besprochen hatten und schauten uns dann einen kurzen Film zum Thema an. Ich hatte dazu einige gesichtet und fand einen von DerBBV ganz geeignet:

Zum Schluss fassten wir nochmal zusammen, was wir gesehen hatten und besprachen, was im Film neu war. Schriftlich ließ ich dazu nichts festhalten, weil wir eben gerade erst in den ersten Wochen der 1. Klasse sind. Später im Schuljahr oder in einem anderen Schuljahr hätte ich dazu sicher eine schriftliche Sicherung gemacht.

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